Dienstag, 27. Oktober 2015

Der Herbst leuchtet mit Knallerfarben


Trotz trüben Wetters "leuchtet" der Garten in den schönsten Farben



Wenn man aus dem Fenster schaut wird man mit den schönsten Herbstfarben belohnt. Die Bäume und Sträucher haben sich in ihr bestes Herbstkleid geschmissen und leuchten trotz des bedeckten Himmels.


der japanische Ahorn zeigt sich in einem tollen Rot.


Die beiden Feder-Ahorn wetteifern mit bezauberndem Gelb und Rot mit dem japanischen Säulenkirschbaum. Das Grün der drum herum stehenden Pflanzen unterstreichen die Farben.


Die letzte Duftrose hat ihre Knospe geöffnet. Obwohl sie ein bisschen verregnet ist, leuchtet sie in einem herrlichen Pink.


Auch die Hortensien zeigen sich in verschiedenen Schattierungen von Rosa bis Pink.



Das dunkle Rot der Rose hebt sich vom Grün der Blätter der anderen Pflanzen wunderbar ab.


Selbst die Fische im Teich leuchten heute mit den Pflanzen um die Wette.


Das Grün der Kapuziener-Kresse mit den hübschen Blättern, die aussehen wie kleine Schirmchen, leuchten heute förmlich in kräftigem Grün.


Das Knallerpink der Geranie ist so intensiv, dass es schon in den Augen brennt.



Schön ist auch, wenn die rote Rosenkugel mit dem Ahorn wetteifert.


Aber auch die zarten Töne zeigen sich intensiv.

Auf dem Balkon strahlen Chrysanthemen und Erika um die Wette. Das kleine Engelchen hat es sich im Moos gemütlich gemacht und schaut neugierig in die Natur.



Es gibt in meinem Garten auch einen Ahorn, der sich bunt kleidet von Grün über etwas Gelb bis Rot. Das sieht so bezaubernd aus.














Während ich im Garten die Farben der Pflanzen bewundere und fotografiere, begleitet mich ein Trompeten vom Himmel. Mehrere Formationen von Gänsen ziehen Richtung Süden und verkünden dies mit lautstarkem Tröten.


Das Häusle ist auch ein wenig herbstlich geschmückt.



Mit Beleuchtung sieht es noch gemütlicher aus.


Selbst im Dunkeln leuchten Erika und Kerze.
Ach war das heute ein schöner Herbsttag. In der kommenden Woche soll es sonnig werden und wir einen goldenen Oktober bekommen.

Samstag, 24. Oktober 2015

oh Erika der Herbst ist da


Heute ist irgendwie ERIKA-Wetter....



Das Wetter ist zwar bedeckt, aber mit angenehmen Temperaturen  um die 15°C für Gartenarbeiten genau richtig. Also habe ich heute Morgen im Gartencenter Erika, Alpenveilchen, Schneebeeren, Astern, Stacheldraht und eine kleine Christrose gekauft. Dazu kam noch ein Kürbis und ein Deko-Vogelhäuschen - und ein kleiner Hirsch...

Auf der Bank eine kleine Azalee mit frischem Tannengrün.






Dabei gleich noch das Fenster geputzt und schon erstrahlt der Herbst auf der Fensterbank.



und wenn ich schon mal dabei bin, werden die Kübel vor der Haustür auch gleich noch neu bepflanzt. Dann noch die alte Laterne mit dazugesteckt und die langbeinige Rabeeea begrüßt alle Besucher wieder frisch geputzt.




Auf der anderen Seite ist so ein schöner hängender Rosmarin, den mag ich nicht wegtun, also bleibt er da und bekommt Gesellschaft von Schneebeere und Erika, nun können sich die drei anfreunden.



Beim Bepflanzen sind ein paar Schneebeeren abgebrochen, aber wahrscheinlich wollten die nur das Moos im eisernen Tannenbaum schmücken. Das haben sie gut gemacht.




Rabeeea ist noch etwas verwirrt, was sich heute alles getan hat, da muss man sich erst mal wieder zurechtfinden. Vielleicht hilft jetzt mal die Federn schütteln.




Tja, auch wenn mein Häusle noch nicht fertig ist, es lädt zum Basteln ein. Beim Einkaufen habe ich auch zwei Erika zum Basteln gekauft und mich mit Draht und Schere bewaffnet in mein Häusle gesetzt.

Von der Erika habe ich die blühenden Zweige abgeschnitten, den Rest kann man sicher noch einpflanzen, der kommt nächstes Jahr wieder. Dann habe ich ein ca. 25 cm langes Stück vom Bindedraht abgeschnitten. Der ist etwas dicker als der Wickeldraht - beides in hübschem grün. etwa 4 cm von einem Ende des Bindedrahts entfernt befestigt man den Wickeldraht und legt auf den dicken Draht ca. 5 - 6 Zweige Erika. Der Draht darf nicht überstehen. Dann wickelt man die Stielchen bis zum Grün am unteren Ende der Erika, legt darauf wieder einige Zweige, so dass das Grün wieder von Blüten bedeckt wird. Wenn man am anderen Ende vom Draht ist, biegt man den Draht zu einem Kreis und legt die Blüten vom Anfang über das Grün vom Ende, dann nimmt man die beiden Enden vom Wickeldraht und verzwirbelt sie.  Wenn noch zu viele Zweige der Erika abstehen, einfach noch einmal wickeln und zum Schluss den Wickeldraht "vernähen".



Je nachdem, wie man den Draht biegt, hat man Kränzchen oder Herzen.
Die kleine Maus freut sich über die Blütenpracht.



Da kommt auch das renovierte Tischchen gut zur Geltung. Es fehlt nur noch eine Kerze.






Für die grauen Blätterranken habe ich mir im Internet ein Muster gesucht und es auf das richtige Maß kopiert, um es als Schablone zu nutzen.


Das Kränzchen am Fenster lädt zum Kaffeekränzchen ein.



herzallerliebst...

















Dienstag, 20. Oktober 2015

Ein spanischer Abend im Garten



                                                                              Olé !

Vorspeisen


Es gab auch entspannte Zeiten im Sommergarten:

Mit ein paar guten Freunden eine großartige Paella genießen und dazu eine selbstgemachte Sangria.

Die Sonne schien warm und verbreitete herrliche Sommerstimmung. Was gibt es schöneres als mit Freunden zu schlemmen und es sich gut gehen zu lassen.

Also schnell eingekauft und alles vorbereitet.
Während man sich an Vorspeisen und den leckeren Datteln im Speckmaltel gütlich tut, wird in der Gartenküche die Paella angesetzt.



Datteln im Speckmantel sind das Größte

Die Stimmung steigt mit der leckeren Sangria und endlich ist die erste Paella fertig. Da nicht jeder Muscheln mag, gibt es eine mit und eine ohne Muscheln.


 
... und zum Nachtisch ein gut gekühlter Flan mit Fruchtsoße und Beeren.


Flan mit Fruchtsoße und Beeren


Paella eine mit und eine ohne Muscheln
 
Das lässt ein richtiges Urlaubsfeeling aufkommen.

Schade, dass der Abend zu Ende geht.

Aber es kommen ja noch andere schöne ...

Noch ein Gartenprojekt

auf der Garage:





Die alte Pflanzkiste auf der Garage war nach über 12 Jahren morsch geworden und musste dringend ersetzt werden.


Also, alle Pflanzen herausnehmen, die ganze Erde beiseite räumen, bei einer Größe  von 1m x 2m und ca 60 cm Höhe war das schon eine Menge Erde.

Anschließend die Kiste auseinander nehmen, was nicht so schwierig war, da es fast ohne großen Kraftaufwand ging.

Leider war es mehr Arbeit als gedacht und brauchte 3 Wochenenden. Zwischendurch hat es auch noch geregnet, also musste die Erde abgedeckt werden, damit sie nicht wegschwimmt.


...und dann musste nur noch das alte Holz entsorgt werden.

Als alles weggeräumt war, wurde das Dach gekehrt und die neuen Pfanztröge an der Stelle der alten Kiste aufgestellt.
Die schweißtreibendste Arbeit war, die Pflanzerde durchzusieben, denn ich wollte nicht die alten Wurzeln und Holzreste wieder mit einfüllen. Das ganze noch mit einem Teil frischer Erde und Dünger gemischt und die meisten Pflanzen konnten ihr neues Zuhause beziehen.




So sieht es doch schon viel besser aus.



 und so sahen die Füße aus...

hm...

...erinnert mich irgendwie an einen Hobbit ;o)

na ja, kann man ja wieder waschen...



Damit fing alles an...



Im Frühling habe ich über Pinterest einen Blog gefunden:

Meinen Lieblingsblog:    
http://landliebe-cottage-garden.blogspot.de/




Dieses kleine Gartenhäuschen hat es mir angetan und ich wollte unbedingt auch so eins im Garten haben. Also habe ich alte Balken zusammengesucht, auf dem Flohmarkt Fenster aufgetrieben und den Rest im Baumarkt zugekauft.

                                   




Aber zuerst sollte ein Platz im Garten dafür gefunden werden. Daher mussten einige Pflanzen weichen und diese sind zum Teil im Garten umgezogen. Leider musste ein alter Strauch ausgegraben werden, da er sich nicht mehr versetzen ließ.




Jetzt kann es losgehen. Ich habe Urlaub und kann mich richtig austoben.

Das Werkzeug aus dem Schuppen geholt und den Reifen der Schubkarre aufgepump. Die Erde wurde ausgehoben und Platz geschaffen für das neue Gartenhäuschen.


Da ich für mein Vorhaben auch noch Sand und Kies benötigt habe, bin ich zur nächsten Kiesgrube gefahren und habe 2 Spießbütten voll von beidem geholt.Den Grund für das neue Gartenhäuschen habe ich dann mit Kies und Sand vorbereitet und am heißesten Tag des 
Sommers ( 34°C)...

... die Terrazzo-Platten gelegt. Mit der Wasserwaage immer wieder kontrolliert, ob die Fläche eben ist und das Gefälle nach vorne stimmt. Dann mit den alten Kantsteinen einen Rahmen drum herum gesetzt und mit Zement fixiert, damit die Platten nicht mehr wegrutschen können.

Zum Glück gibt es im Garten auch eine Dusche, die nicht nur an diesem Tag sehr oft in Gebrauch war.


Dann wurde es ernst mit dem Häuschen und die große Tischkreissäge kam zum Einsatz. Balken wurden herangeholt, vermessen, gesägt und zusammengeschraubt. Mein Mann hat hier kräftig mit angepackt und sein Auto so lange draußen geparkt, da die Garage tagelang nicht mehr als solche zu gebrauchen war.

                                   

Die Fenster vom Flohmarkt warten schon auf ihre neue Bestimmung. Sie sind zwar nicht so groß, wie ich sie gerne gehabt hätte, aber da mein Häuschen auch nur 120 x 120 cm misst, sind sie völlig ausreichend.
                                     


Bevor alles zusammengebaut werden konnte, mussten noch die Platten versiegelt werden. Terrazzo ist sehr porös und nimmt daher schnell Wasser auf, vermoost in den Vertiefungen und auch welke Blätter hinterlassen farbliche Spuren.
Also mit einem Pinsel bewaffnet frisch ans Werk.

Gegen Regen - der in dieser Jahreszeit recht selten ist, aber hier auch aus dem Schlauch kommen kann ;o) - und herabfallendes Laub, das schöne Muster auf die Terrazzoplatten hinterlassen würde, schützt eine Plane.
                                               


Mein Sohn hat mir geholfen die Rahmen an Ort und Stelle zu bringen. Hier braucht man dann ein paar Hände mehr.
Dann mussten die Zwischenbalken eingefügt werden, damit die Fenster passend eingebaut werden konnten. Rechte und linke Seite wurden mit zwei Balken verbunden und da ich den langen Schrauben alleine nicht ganz getraut habe, sind alle Verbindungsstellen noch mit Winkeln fixiert worden.



Da die Fenster nicht geöffnet werden müssen, wurden sie einfach mit Schrauben an den Querbalken befestigt. Das stabilisiert die ganze Konstruktion. Ich habe auch gleich noch die Scheiben geputzt, was zu diesem Zeitpunkt eigentlich Blödsinn ist. Aber es sah nachher besser aus.
                     


Um schon mal ein Gefühl für die "Aussicht" zu bekommen, wurde kurzerhand das Häusle mit zwei Gartenstühlen möbliert.

Das Grundgerüst steht Ende August.


                                            


Nun fehlt nur noch das Dach. Gar nicht so einfach auszumessen welche Neigung das  Dach haben muss, damit die Proportionen stimmen und in welchem Winkel die Balken geschnitten werden müssen. Aber im Internet gibt es ja jede Menge Anleitungen.

Trotzdem hat es eine Weile gebraucht, bis ich mich für diese Variante entschieden habe.

                                          



Das sieht doch schon fast aus wie ein Häusle.

Die richtigen Nut- und Federbretter zu finden war auch nicht so einfach, da ich sie beidseitig glatt gehobelt haben wollte. Aber auch dies haben die großen Baumärkte vorrätig.


                                       


Gemeinsam mit meinem Helferlein und zwei Leitern, dem Akkuschrauber und vielen Schrauben wurden die Bretter für das Dach am First beginnend angeschraubt. Zum Schluss habe ich die Firstlücke erst mal mit einer L-Leiste geschlossen, damit es nicht reinregnet ;o)

Jetzt bin ich auf der Suche nach Ziegeln, denn ich möchte das Dach nicht mit Dachpappe, sondern mit schönen alten Ziegeln eindecken. Mal sehen, was sich machen lässt.


                                        

So weit bin ich bis Mitte September gekommen. Dann ging es erst mal in den Urlaub.  Na ja, die Wände schließen, alles streichen und fertig machen wird wohl bis zum Frühjahr warten müssen.

Der Garten wartet doch darauf winterfest gemacht zu werden und es sind noch sooo viele andere Dinge zu erledigen. Aber es nimmt Formen an. 
                                           

Das 30 Jahre alte Tischchen von Ikea, was schon ziemlich rostig war, habe ich mit Schleifpapier, Autospachtel, Rostprimer und Farbe wieder aufgepeppt. Nun steht dem ersten Tee im Häusle nichts mehr im Weg.
                                 


Ach ja, zwischendurch habe ich auch noch Beton gegossen - wollte ich auch noch unbedingt ausprobieren. Der trocknet jetzt im neuen Häusle und wartet auf Vollendung.

                                   




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