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Donnerstag, 21. Dezember 2023

Dezember 2023

 Der Winter fand in diesem Jahr am 3. und 4. Dezember statt. In der Nacht hatte es geschneit und am nächsten Morgen war es still und alles weiß.


Auch der Garten war verschneit. 


Aber die Pracht hielt nicht lange. Zwei Tage später war alles wieder weg. Hier in der Großstadt löst ein bisschen Schnee immer schnell Chaos aus. Ich bin froh, wenn ich nirgendwo hin muss mit dem Auto.


An einem Tag war das Wetter zumindest trocken und ab und zu lugte mal die Sonne für ein paar Minuten durch die Wolken. Ich fuhr in die Stadt, um ein bisschen zu schauen, ob es noch etwas für Weihnachten gibt. Dabei bin ich dann auf einem kleineren Weihnachtsmarkt gelandet.


Hier gab es dieses Jahr nicht nur Glühwein, heiße Schokolade mit und ohne Schuss und Eierpunsch, sondern auch einen heißen Aperol. Den musste ich dann auch probieren. Oh war der lecker. Da ich aber noch fahren musste, bleib es bei den einen. Der Becher war wohl noch vom letzten Jahr.


Auf meinem Balkon blühen noch die Erdbeeren, sie werden aber in diesem Jahr nicht mehr reif.


Ein bisschen Weihnachtliche Deko vor der Haustür muss auch sein. Dieses Jahr fällt die Deko sehr bescheiden aus. Bei Aldi gab es diese netten LED-Stecker. Einstellbar für 6 Stunden leuchten und den Rest des Tages aus. 


Nachdem ich mit Andi auf dem Weihnachtsmarkt am Stadtgarten war und dieser vollgestopft mit Kinderwagen war haben wir uns dort recht schnell wieder verabschiedet.

An einem anderen Tag haben wir uns noch einmal auf die großen Weihnachtsmärkte in der Stadt gewagt.


Erst am Heumarkt und Altermarkt. Auf dem Heumarkt gibt es eine Eisbahn und es ist eng, diesen schauen wir uns nur von außen an.



Andi meint, neeee, da will ich nicht rein und mich durchschieben.


Also laufen wir zum Altermarkt, hier ist es zwar auch sehr voll, aber man kommt noch durch.


Es ist so schön dekoriert und beleuchtet.


Die Bäume werden mit wechselnden Farben beleuchtet. In blau sieht es aus, als ob sie verschneit sind.


Ein Baum wird jedes Jahr mit großen Herzen geschmückt.


Die Hütten auf dem Altermakt werden auch jedes Jahr prachtvoller.


Dann geht es weiter zum Dom auf den Roncalli-Platz.


Für Andi gibt es eine Wurst und für mich ein Getränk.


Ein großer Weihnachtsbaum mitten auf dem Platz vor der Kulisse des Doms.


Das reinste Lichtermeer.


Wir schlendern gemütlich wieder zum Auto und fahren nach Hause.

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Am 3. Advent ist der Himmel blau und die Sonne scheint. 🌞
Mit meiner Freundin fahre ich mittags zum Schloss Türnich, denn hier findet ein kleiner Handwerker-Weihnachtsmarkt statt.


Im Innenhof stehen einige Buden und rundherum gibt es im Schloss auch noch viele Stände.


Wir gehen ein paar Stufen hinunter in die ehemalige Schlossküche. Die ist noch fast im Original erhalten. Mit den Fliesen an den Wänden und der dicken Tür zum Kühlhaus.


Sogar die alte Tafel gibt es noch, auf der angezeigt wurde, in welchem Raum "geläutet" wurde und die Bediensteten wussten, wohin sie mussten, um die Herrschaft zu bedienen.



In diesem großen Raum muss früher der Ofen gestanden haben. Einige kleine Nebenräume waren wohl die Vorratslager.


In einer Scheune war schön geschmückt, Biertische und Bänke aufgestellt und es gab heiße und kalte Getränke.


Essen konnte man sich draußen an den Ständen holen und hier drinnen - gemütlich und trocken - essen.


Vorne auf der Bühne gab es Musik, mit Mundharmonika und singender Säge.


Rund um das Schloss ist ein Wassergraben, in dem sich Himmel und Bäume spiegeln.



Über der Schlossküche geht es ein paar Stufen hoch und man hat noch einen schönen Blick über das Gelände.


An der schönen alten Holztür gibt es einen alten Türklopfer aus Messing in Form eines Löwenkopfes.


Auch die Türklinke ist aus Messing und trägt einen Löwenkopf.


Auch die alten Tore sind noch in den Farben von früher gestrichen.


Wir haben alles gesehen und sind mindesten zwei Mal durch alle Räume und an allen Ständen vorbei und verabschieden uns gegen halb Fünf. Ein Blick zurück zum Toreingang in dessen Bogen bald die Sonne untergeht.


Im Park steht jemand mit einer Eule auf dem Arm. Ein sehr imposantes Tier.


Am nächsten Morgen ist alles gefroren. Die Sonne geht auf und auf dem Feld liegt Nebel. Ein schöner Anblick.


Meine Freundin fragt, ob ich mit ihr zu Dingers fahre, ein Gartencenter in der Nähe mit einer der größten Weihnachtsausstellungen in Köln.


Man wird wieder erschlagen von so viel Pracht und nach dem ersten Rundgang schaut man noch mal genauer hin auch nach oben und seitlich an Tischen und Regalen. Dort entdeckt man dann noch mehr interessante Dinge. 


Es gibt einige fertig dekorierte Bäume in verschiedenen Farben, die Preise liegen hier jenseits von 500 €.


Auch viele Gestecke und Landschaften auf einem Brett oder Teller gibt es aber auch diese beginnen bei Preisen ab 100€. Wer kauft das denn? 


Ich hole mir hier nur Anregungen und fotografiere das was mir gefällt. Mit ein bisschen Geschick und viel vorhandener Deko lässt sich das gut nachbasteln.



Bei den meisten Arrangements wirkt das ganze nur durch die kleinen Lichterketten.


Auch dieser Schlitten mit Rentieren sieht schön aus. Mit ein bisschen Geschick kann man viel Geld sparen. Dieses Teil soll 319€ kosten. Wenn man statt 8 Rentieren nur 6 Stück nimmt (im Netz kosten die ca 10€ das Stück) + Schlitten ebenfalls 10€ ein Dekobäumchen und den Weihnachtsmann, kommt man auf ca 90 - 100 € dann braucht man nur bei einem Spaziergang ein paar Naturmaterialien sammeln und alles auf einem Brett arrangieren. Noch ein bisschen Deko von den letzten Jahren und eine kleine Lichterkette, die in irgendeiner Schublade noch rumliegt und schon hätte man 200€ gespart.


Noch preiswerter kommt man davon, wenn man die Deko fotografiert, auf DIN A4 ausdruckt und an einem schönen Band aufhängt, das kostet fast nichts und kann jedes Jahr erweitert werden. 😉


Manche Gestecke sehen schon schön aus. Auf einen Grundton beschränkt und nur ergänzt mit Grün und Weiß. Ich mag die reduzierten Sachen lieber als so überladene.

Obwohl die Laterne sehr üppig geschmückt ist, finde ich es ganz hübsch, weil es nur in Grün und Gold gehalten ist. Mehr ist nicht automatisch besser.



So, die letzten paar Tage noch bis Weihnachten. Es werden noch die letzten Einkäufe für das Essen erledigt. Geschenke verpackt, Karten geschrieben und geputzt. Dann wird es ruhig bei uns. Wir werden uns lecker verköstigen, ein paar Spiele spielen und jeder kann sich mit dem beschäftigen, was er mag. Es gibt auch wieder schöne Filme im TV zu sehen und man kann das Jahr Revue passieren lassen.
Ich bin dankbar für die vielen schönen Momente, die ich auf meinen Reisen mit meinem Wohnmobil erlebt habe, dafür, dass ich gesund bin und eine schönes Heim habe, für meine Familie und für meine Freunde.

Ich wünsche allen ein fröhliches Weihnachtsfest, egal wo ihr seid und wie ihr die Tage verbringt. Macht es euch gemütlich und genießt die Zeit. 
Kommt gut ins neue Jahr und ich freue mich darauf im nächsten Jahr wieder Freunde und Bekannte wiederzusehen und neue Leute und Orte kennenzulernen.

Alles Liebe

Eure Barbara














Mittwoch, 7. Dezember 2016

Es war so schön




Der Christkindl-Markt war so schön und hat viel Spaß gemacht. Hier kommen ein paar Bilder vom Aufbau und von der Veranstaltung. 

Am Samstag, 3. 12., durfte ich ab Mittags zum Aufbauen kommen. Also haben meine beiden Männer geholfen Kisten zu schleppen. Das Auto war voll und um 14:00 h war ich auf dem Hof.

Dann musste ich mich erst einmal durchfragen, wo ich einen Tisch und Bänke herbekomme. Als das geklärt war, habe ich den Tisch aufgestellt, eine Bank davor und eine an die Zeltwand gestellt.

Mein selbstgemachtes Gestell habe ich am Tisch und quer darüber eine Gardinenstange befestigt. Die Konstruktion wurde dann mit Tüll verhüllt und mit einer Lichterkette versehen. An beide Pfosten habe ich kleine LED-Lampen befestigt und die elektrische Verkabelung unter dem Tisch verstaut. Nachdem das Verlängerungskabel angeschlossen war, gab es auch Licht. In der hintersten Ecke konnte noch ein kleines Tischchen aufgestellt werden als Verpackungsecke.
Dann kam ein schwarzes Samttuch auf Tisch und Bank und meine Shadys wurden ins rechte Licht gesetzt. Ein paar Weihnachtsengelchen hatte ich auch noch im Angebot. 
Zu den Beton-Geschenken konnte man sich auch noch einen kleinen Anhänger aussuchen, der mit an die Verpackung gebunden wurde. Beispiele hatte ich rundherum an den Tüll gehängt.
Die Kisten vom Transport habe ich gleich als Dekoelement mit eingesetzt und zusätzlich für die kleinen Teile eine Etagere und ein kleines Tablett. Das ganze noch mit Weihnachtskugeln, Kuchen, Schokokugeln und Spekulatius dekoriert, damit man gleich sehen kann, was man mit den Shadys alles anfangen kann.


Einige Teile habe ich immer wieder umgestellt, so lange bis der Tisch einladend und schön aussah. Die ganze Aktion hat 3 Stunden gedauert und es war so kalt im Vorzelt, ich war froh, als ich wieder zu Hause war und mit einem Tee und dicken Socken auf dem Sofa saß.



Die Deko auf dem Tablett mit den Zuckerhüten habe ich vorbereitet, um darauf selbstgemachte Ringe zu präsentieren. Das sah ganz lustig aus und ich wurde gefragt, ob ich das auch verkaufe. Nö - das ist meins! Es war gar nicht so einfach die richtigen Formen für die Kegel zu finden.
Natürlich habe ich den Schmuck nicht über Nacht alleine im Zelt gelassen, das war mir dann doch zu unsicher.
Zwischen all den schönen Sachen gab es noch ein zweites Tablett mit flexiblen Kautschuk-Ringen. Die kleinen Ringe sind so hübsch, ich habe sie von "Lieblingswerke" zugekauft. Davon habe ich selbst welche und ich trage sie so gerne. 
Langsam wird es dunkel und ich kann mich kaum losreißen.
Für heute ist nur noch aufwärmen und ausruhen auf dem Programm, damit ich Morgen fit bin.

  
Alles sieht gut aus und ich mache noch schnell ein paar Bilder, damit ich etwas für meinen Blog habe.


Hier sind noch die letzten Fotos vom Samstag.
Die kleinen LED-Lampen strahlen hell und wenn man noch ein paar Kerzen anzündet, sieht es  romantisch aus.
 
Ein Korb hat auch eine kleine LED-Lichterkette und strahlt von innen.


Neben dem Tisch konnte ich zwei Kisten als Regal aufstellen und darin auch noch einige Teile präsentieren. Praktischerweise war dort eine Nische, so dass keine dagegen laufen konnte und gleichzeitig war der Verpackungstisch abgeschirmt.




Auch die Beton-Pralinen sehen sehr hübsch aus auf dem verspiegelten Tablett.


Leider habe ich den Spruch, der am meisten  Beachtung fand nicht forografiert, aber ich will ihn euch nicht vorenthalten:

"Sei mein Sternchen in der Nudelsuppe"

Hier noch die drei letzten Fotos, nachdem ich mit allem fertig bin und bevor ich mit kalten Füßen und kalter Nase nach Hause gehe.



Ach, ich freue mich auf Morgen...





... Morgen Kinder, wird's was geben...

Um 10:30 Uhr bin ich vor Ort und es herrscht schon ein ziemliches Gewusel. Einige Aussteller haben erst morgens angefangen, ihre Stände zu füllen. Ich lege noch den Schmuck auf die vorbereiteten Tabletts.
Die Deko für die wunderschönen Flex-Ringe von Lieblingswerke habe ich von Christine und Günther Brandes abgeschaut. Ganz liebe Menschen, die ich auf einem Kunsthandwerker- Markt kennengelernt habe und die einen wunderschönen Stand hatten, der nicht so überladen war, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sah. Der Schmuck, den sie anbieten ist dezent und wunderschön.



Ich hatte vor einiger Zeit auch Ringe selbst gemacht und die habe ich dann ebenfalls dazugelegt, nicht nur zum Verkauf, sondern auch, um zu zeigen,

 dass man die Shadys auch als Schmuckschalen verwenden kann.


Vor einiger Zeit habe ich diese süßen handgemachten Engelchen bekommen, die ich zwar hübsch finde, aber nicht mehr in unser Haus passen. Nun wollte ich mich davon trennen, sie haben aber  leider kein neues Zuhause gefunden.


Zwei liebe Freundinenn - Birgit und Rita - haben mir geholfen und in den langen Stunden Gesellschaft geleistet. Rita hat Kuchen mitgebracht und damit die Leute annimiert, stehen zu bleiben und sich den Stand anzuschauen. Das ist ganz gut gelungen. 

Es war ziemlich kalt an dem Sonntag und im Vorzelt hatten wir zwar Styroporplatten auf den Boden gelegt, um der Kälte zu trotzen. Birgit hatte die zündende Idee, einen Heizstrahler bringen zu lassen. Kurz nach dem Telefonat kam ihr Sohn und brachte das Heizgerät und es wurde merklich wärmer um die Beine herum.  Allerdings gab es immer mal wieder einen Kälteeinbruch, wenn Rita davor saß, um sich zu wärmen, dann kam hinter dem Stand nicht mehr viel Wärme an. Aber mit heißem Kaffee und Tee haben wir alles gut überstanden.
Birgit hatte auch etwas zu verkaufen, und zwar "Tropical Water-Balls". Das sind kleine Gelkugeln, die sich voll Wasser saugen und in einem Gefäß als Steckmasse  genutzt werden können. Blumen fallen nicht mehr um und Wasser wird langsam an die Pflanzen abgegeben. Diese Gelkugeln schrumpfen dann ganz langsam wieder und saugen sich durch Zugabe von Wasser  wieder voll. Gibt es in vielen Farben.
Nachmittags tauchten dann auch andere Familienmitglieder auf und haben die Möglichkeit genutzt, eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Am Nachmittag kamen noch ein großer Schwung Leute, die sich Kuchen holten und dabei gleich noch schauten, was es auf dem Christkindlmarkt alles gibt. 

Das Ergebnis war ganz gut, ich habe einige Shadys verkauft und vier von den süßen Flexringen. Und ich habe mir auf dem Markt ein Paar wurderschöne selbstgestrickte Wollsocken gekauft.


Das war ein aufregendes und wunderschönes Wochenende. Wobei ich zwar nicht so viel verkauft habe, aber trotzdem viel Bewunderung für die Shadys und meinen Stand bekommen habe.

Mal sehen, ob ich im Frühjahr einen weiteren Markt im Taborsaal in Heimersdorf mitmachen kann. Der Handwerkermarkt soll am 19. März 2017 stattfinde. Ich habe mich dort angemeldet, aber bekomme erst kurz vorher Bescheid, ob ich einen Platz bekomme. Bis dahin werde ich mich mit Frühlings- und Oserdeko beschäftigen.

So, das war es erst mal für dieses Jahr. Ich wünsche allen eine wunderschöne und kreative Weihnachtszeit und einen glücklichen Start ins neue Jahr.

liebe Grüße
eure Barbara