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Mittwoch, 13. September 2023

Garten und Gartenhaus


 Ende August ist das Wetter so schön, dass ich noch ein bisschen Gartenarbeit machen kann. Die Rispenhortensie, die ich im letzten Jahr gepflanzt hatte, erfreut in diesem Jahr mit schönen Blüten. Bald werden sie sich noch rosa färben.


Der nächste Tag verspricht schön zu werden und wir wollen das Dach bzw. die Dachpappe vom Gartenhaus erneuern. Leider sind einige Bretter am unteren Rand morsch geworden und wir mussten erstmal nach passenden Brettern suchen. Die morschen Teile wurden ersetzt.


Lilu hilft uns fleißig und überprüft schon mal, ob die Leiter noch standfest ist.




Auch die Schubkarre wird eingehend überprüft und als Ruheplatz für gut befunden.


Wir haben uns dafür entschieden, diesmal nicht wieder Dachpappe zu verwenden, da diese maximal 10 Jahre hält. Es gibt eine ziegelähnliche Eindeckung aus Aluminiumplatten die 1 Meter in der Höhe und 80 cm in der Breite ist. Die habe ich auch schon auf meinem kleinen Häusle verwendet und die ist dicht und hält das Holz darunter trocken.


Diese "EasyPan"-Platten lassen sich ziemlich einfach verlegen, indem man zuerst den Ortgang anbringt und dann von unten nach oben die Platten auflegt und verschraubt.


Die Oberfläche ist sehr rauh und man kann sich damit ganz schön schnell die Haut abraspeln.


Zum Schluss kommt noch die Firstabdeckung drauf und das Dach ist dicht.


Das sieht doch richtig professionell aus. Jetzt muss nur noch die Dachrinne wieder dran und die neuen Bretter gestrichen werden.


Im Garten gibt es immer wieder etwas Blühendes zu sehen.
Am Teich blüht das Pfeilkraut.


Auch die Rosen und Hortensien blühen 



Manchen Blüten statten die Bienen gerne einen Besuch ab.





Bald ist Vollmond.





Demnächst bin ich wieder mit meinem Tipi auf Tour. Aber darüber berichte ich beim nächsten Mal.

Viel Freude beim Lesen und bis bald

Eure Barbara






Sonntag, 8. Juli 2018

Gartenhäusle



Gestern war ich fleißig: ich habe mein Gartenhäusle ausgeräumt, den Putzeiner geholt und alles abgewaschen und trocknen lassen.




 Mit Farbe und Pinsel bewaffnet wurde das Häusle frisch gestrichen. Nun erstrahlt es wieder hell und freundlich. Danach habe ich alle Dekosachen sauber gemacht und wider an ihren Platz gestellt.


Abends um 20:30 Uhr war ich fertig - ja auch mit dem Häusle :-)


Heute Vormittag habe ich noch das Polster und die Kissen herausgeholt und es mir im Häusle gemütlich gemacht. Der Blick in den Garten ist dort so schön und man sitzt windgeschützt, denn heute morgen bläst doch ein kühler Wind.


Das Holz hatte doch im letzten recht feuchten Sommer und über den Winter gelitten und es hatte sich eine ziemliche Schicht Staub und Dreck auf allem abgelagert.


Nun sieht alles wieder frisch aus.


Auch Susanne, die Schönäugige, fühlt sich wohl und treibt es bunt - na ja, eher nur rosa.


Come in, we are OPEN. Man könnte auch sagen: durchgehend geöffnet.


Das kleine Geweih könnte auch eine Auffrischung gebrauchen, die Vergoldung ist etwas oxidiert.


Schön machen sich auch die Hortensien als schmückendes Beiwerk für das Häusle.


Wer kommt mit mir - bei einem kühlen Getränk - auf das "Schwätzbänkle" ?


Eine wunderschöne Lilie begrüßte mich heute Morgen frisch aufgeblüht. Sieht sie nicht fantastisch aus?


Heute Mittag habe ich mich dann um das angepflanzte Gemüse gekümmert. Im Frühjahr habe ich mir 2 Kartoffeltöpfe gekauft und zwei Sorten Kartoffeln gepflanzt. in jeden Topf kamen 3 - 4 Setzkartoffeln und das ist nun nach zwei Monaten die Ausbeute. Jeweils ca. 2 Kilo Kartoffeln.



Die Beiden Töpfe habe ich nun wieder mit meinen restlichen Setzkartoffeln bestückt und Ende August kann ich wieder ernten. Das ist so toll, alles ohne Dünger und Chemie. Ich freue mich schon auf die erste Geschmacksprobe.


Um das Essen komplett zu machen habe ich noch gleich eine 300g-Tomate, eine Gurke und eine Zucchini geerntet. Ein komplettes Menü.


Auf dem Teich blüht gerade wieder eine Seerose auf. Sie sehen so perfekt aus.


Jetzt werde ich erst mal ein bisschen Zeit im Garten und in meinem Häusle genießen.



Ich wünsche allen einen schönen Sonntag - er mach ja heute seinem Namen alle Ehre - und morgen einen guten Start in die neue Woche.

Genießt die Zeit, sie eilt so schnell vorbei...
 - ach, was bin ich heute philosophisch :-) -

bis bald
eure Barbara

Dienstag, 20. Oktober 2015

Damit fing alles an...



Im Frühling habe ich über Pinterest einen Blog gefunden:

Meinen Lieblingsblog:    
http://landliebe-cottage-garden.blogspot.de/




Dieses kleine Gartenhäuschen hat es mir angetan und ich wollte unbedingt auch so eins im Garten haben. Also habe ich alte Balken zusammengesucht, auf dem Flohmarkt Fenster aufgetrieben und den Rest im Baumarkt zugekauft.

                                   




Aber zuerst sollte ein Platz im Garten dafür gefunden werden. Daher mussten einige Pflanzen weichen und diese sind zum Teil im Garten umgezogen. Leider musste ein alter Strauch ausgegraben werden, da er sich nicht mehr versetzen ließ.




Jetzt kann es losgehen. Ich habe Urlaub und kann mich richtig austoben.

Das Werkzeug aus dem Schuppen geholt und den Reifen der Schubkarre aufgepump. Die Erde wurde ausgehoben und Platz geschaffen für das neue Gartenhäuschen.


Da ich für mein Vorhaben auch noch Sand und Kies benötigt habe, bin ich zur nächsten Kiesgrube gefahren und habe 2 Spießbütten voll von beidem geholt.Den Grund für das neue Gartenhäuschen habe ich dann mit Kies und Sand vorbereitet und am heißesten Tag des 
Sommers ( 34°C)...

... die Terrazzo-Platten gelegt. Mit der Wasserwaage immer wieder kontrolliert, ob die Fläche eben ist und das Gefälle nach vorne stimmt. Dann mit den alten Kantsteinen einen Rahmen drum herum gesetzt und mit Zement fixiert, damit die Platten nicht mehr wegrutschen können.

Zum Glück gibt es im Garten auch eine Dusche, die nicht nur an diesem Tag sehr oft in Gebrauch war.


Dann wurde es ernst mit dem Häuschen und die große Tischkreissäge kam zum Einsatz. Balken wurden herangeholt, vermessen, gesägt und zusammengeschraubt. Mein Mann hat hier kräftig mit angepackt und sein Auto so lange draußen geparkt, da die Garage tagelang nicht mehr als solche zu gebrauchen war.

                                   

Die Fenster vom Flohmarkt warten schon auf ihre neue Bestimmung. Sie sind zwar nicht so groß, wie ich sie gerne gehabt hätte, aber da mein Häuschen auch nur 120 x 120 cm misst, sind sie völlig ausreichend.
                                     


Bevor alles zusammengebaut werden konnte, mussten noch die Platten versiegelt werden. Terrazzo ist sehr porös und nimmt daher schnell Wasser auf, vermoost in den Vertiefungen und auch welke Blätter hinterlassen farbliche Spuren.
Also mit einem Pinsel bewaffnet frisch ans Werk.

Gegen Regen - der in dieser Jahreszeit recht selten ist, aber hier auch aus dem Schlauch kommen kann ;o) - und herabfallendes Laub, das schöne Muster auf die Terrazzoplatten hinterlassen würde, schützt eine Plane.
                                               


Mein Sohn hat mir geholfen die Rahmen an Ort und Stelle zu bringen. Hier braucht man dann ein paar Hände mehr.
Dann mussten die Zwischenbalken eingefügt werden, damit die Fenster passend eingebaut werden konnten. Rechte und linke Seite wurden mit zwei Balken verbunden und da ich den langen Schrauben alleine nicht ganz getraut habe, sind alle Verbindungsstellen noch mit Winkeln fixiert worden.



Da die Fenster nicht geöffnet werden müssen, wurden sie einfach mit Schrauben an den Querbalken befestigt. Das stabilisiert die ganze Konstruktion. Ich habe auch gleich noch die Scheiben geputzt, was zu diesem Zeitpunkt eigentlich Blödsinn ist. Aber es sah nachher besser aus.
                     


Um schon mal ein Gefühl für die "Aussicht" zu bekommen, wurde kurzerhand das Häusle mit zwei Gartenstühlen möbliert.

Das Grundgerüst steht Ende August.


                                            


Nun fehlt nur noch das Dach. Gar nicht so einfach auszumessen welche Neigung das  Dach haben muss, damit die Proportionen stimmen und in welchem Winkel die Balken geschnitten werden müssen. Aber im Internet gibt es ja jede Menge Anleitungen.

Trotzdem hat es eine Weile gebraucht, bis ich mich für diese Variante entschieden habe.

                                          



Das sieht doch schon fast aus wie ein Häusle.

Die richtigen Nut- und Federbretter zu finden war auch nicht so einfach, da ich sie beidseitig glatt gehobelt haben wollte. Aber auch dies haben die großen Baumärkte vorrätig.


                                       


Gemeinsam mit meinem Helferlein und zwei Leitern, dem Akkuschrauber und vielen Schrauben wurden die Bretter für das Dach am First beginnend angeschraubt. Zum Schluss habe ich die Firstlücke erst mal mit einer L-Leiste geschlossen, damit es nicht reinregnet ;o)

Jetzt bin ich auf der Suche nach Ziegeln, denn ich möchte das Dach nicht mit Dachpappe, sondern mit schönen alten Ziegeln eindecken. Mal sehen, was sich machen lässt.


                                        

So weit bin ich bis Mitte September gekommen. Dann ging es erst mal in den Urlaub.  Na ja, die Wände schließen, alles streichen und fertig machen wird wohl bis zum Frühjahr warten müssen.

Der Garten wartet doch darauf winterfest gemacht zu werden und es sind noch sooo viele andere Dinge zu erledigen. Aber es nimmt Formen an. 
                                           

Das 30 Jahre alte Tischchen von Ikea, was schon ziemlich rostig war, habe ich mit Schleifpapier, Autospachtel, Rostprimer und Farbe wieder aufgepeppt. Nun steht dem ersten Tee im Häusle nichts mehr im Weg.
                                 


Ach ja, zwischendurch habe ich auch noch Beton gegossen - wollte ich auch noch unbedingt ausprobieren. Der trocknet jetzt im neuen Häusle und wartet auf Vollendung.

                                   




1zigARTig   schwelgen