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Sonntag, 12. Februar 2023

Dezember 2022 bis Februar 2023


Es gibt ja seit einigen Jahren keinen richtigen Winter mehr in Köln aber Frost schon.


Ein Morgen im Dezember hat der Frost alles wunderschön verziert.


Die warmen Pfötchen der Katzen hinterlassen ihre Spuren auf den gefrorenen Terrassendielen.



und die trockenen Blüten der Hortensien werden eingerahmt.



Ein Wochenende fahre ich mit Birgit und Gerd an die Mosel. In Bernkastel-Kues gibt es in der malerischen Altstadt einen schönen Weihnachtsmarkt.


Auch hier frostige Temperaturen. Aber mit der Sonne am Tag und dem Glühwein am Abend fühlen wir uns wohl.


Schön wird es erst in der Dämmerung. Dann sieht man die vielen Lichter, die sich in der Mosel spiegeln.




Abends kehren wir zum Essen ein.


Der Nachtwächter ist auch unterwegs.
Wir machen uns mit kalter Nase und warmem Bauch langsam auf den Rückweg zu unserer Ferienwohnung.


Ein lustiges Schild. Das passt zu dem Weinort.


Wieder zurück in Köln, gibt es auch hier trotz Energiesparen, weihnachtliche Beleuchtung.


Zu Hause machen wir uns eine warme Suppe.

Kurz vor Weihnachten backe ich doch noch ein paar Plätzchen. Dies sind After-Eight-Plätzchen


An einem Morgen liegt Nebel auf dem Feld hinter unserem Haus.


Lilu möchte am liebsten den ganzen Tag auf dem Balkon bleiben und Vögel beobachten.


Mittlerweile haben sich sogar die Halsband-Sittiche auf unserem Balkon eingefunden.



Wir haben seit einiger Zeit sehr viele verschiedene Vögel im Garten. Außer den Kohlmeisen und Blaumeisen, Tannenmeisen, Rotkehlchen, Buchfink, Zaunkönig, Eichelhäher, Elstern, Buntspecht, Grünspecht, Kleiber, Amsel, Tauben, dieses Jahr das erste Mal auch einen Distelfink oder auch Stieglitz genannt. Nur Spatzen haben wir hier nicht mehr.



Meine Freundin hat mich zu Weihnachten reichlich beschenkt. Selbstgemachten Eierlikör und für unterwegs die essbaren Waffelbecher dazu. Eine Tasse mit Vogelfutter und zwei Sitzunterlagen für das Wohnmobil.


Sylvester haben wir gemeinsam gefeiert im kleinen Kreis.


Der Gärtner war da und hat im Garten viel zurückgeschnitten. Als ich ihn verabschiedet habe, gab es einen wunderschönen Regenbogen.


An einem sonnigen Tag war ich mit Birgit spazieren am Adeneuerweiher und wir haben uns anschließend am Club Astoria einen Kakao und ein Stückchen Kuchen gegönnt.



Ein Besuch im Gartencenter ist auch immer schön. Dort gibt es schon Blühendes und man kann sich schon mal Anregungen für das Frühjahr holen.

Mit meiner Kunstgruppe haben wir zur Zeit das Thema Kölner Sagen und Märchen. Ich habe mir die Heinzelmännchen zu Köln als Thema gewählt. Jeder hatte einen Rahmen, den er dazu gestalten konnte. Wenn alle fertig sind haben wir fünf verschiedene Bilder. Die sollen dann wieder zum Verkauf angeboten werden.

 Das Geld spenden wir wieder einer Organisation. Dies ist jetzt unser fünftes Charity-Projekt. So haben wir schon Einiges spenden können. An die Flutopfer der Ahr, Ukrainehilfe, Kinderkrankenhaus, Pferdeschutzhof etc. 



Nach einer weiteren Frostnacht hat sich in der Vogeltränke auf dem Tisch ein seltsamer Zapfen gebildet.



Heute sogar mit Puderzucker-Schnee.



Wir haben einen Ausflug nach Düsseldorf gemacht. Im japanischen Viertel waren wir dann noch sehr lecker essen.
 


Einmal richtig Schnee sehen.
Mit Birgit und Gerd bin ich in die Eifel gefahren und dort sind wir durch den Schnee gewandert.


Die Bäume waren dick mit Schnee bedeckt. Sogar die Stromleitungen entlang der Straße hingen durch, weil der Schnee darauf so schwer ist.


Der kleine Weiher, an dem wir vorbeikommen, ist zugefroren.



Eine wunderbare Winterlandschaft und gar nicht weit weg von Köln.(ca. 85 km)

Startpunkt war der Parkplatz in Wahlerscheid, nicht weit von Monschau.


Nach unserer Wanderung sind wir nach Monschau gefahren. Dort war die schöne kleine Altstadt noch ganz verschlafen und nur wenige Touristen haben sich in der Woche hier hin verirrt. Einige Geschäfte waren geöffnet. Wir haben sogar ein kleines Café gefunden und dort leckeren Kuchen und Kaffee bekommen.



Überall Eiszapfen.





Der Gärtner hat ja einiges zurückgeschnitten und ich habe die Zweige ins Wasser gestellt. Nach 2 Wochen fingen sie an zu blühen.



Was gibt es Schöneres als leckeres warmes Essen in der kalten Jahreszeit. Heute gibt es eine Reispfanne mit Gemüse und Lachs.


Die schönen grünen Halsband-Sittiche sind auf Tour, um zu sehen, wo es was zu futtern gibt.


Bei einem Restaurantbesuch habe ich eine kuriose Lampe entdeckt. Ein alter Motorradhelm auf einen Schraubenschlüssel montiert.

Es ist ja doch so einiges passiert in dieser Zeit. Leider ist das Wetter seit Wochen nicht so toll. Ich denke, bei Sonnenschein hat man auch wieder mehr Lust rauszugehen.


Bis zum nächsten Post wünsche ich allen eine gute Zeit.

Liebe Grüße

Barbara


 



Samstag, 13. November 2021

Der Herbst macht Lust auf leckeres Essen

 


Heute dreht sich mal alles ums Essen.

Es wird langsam kälter und man hat wieder mehr Lust auf warmes und deftiges Essen. 

Es gibt bei uns jetzt wieder öfter einen Eintopf oder eine leckere Suppe. Dank Thermomix geht das fix und ist lecker und wärmt die Seele.

Als erstes haben wir einen "Gaisburger Marsch" oder auch Kartoffelschnitz und Spätzle gemacht. Ein Essen, dass es bei meiner Oma gab.


Dann haben wir auch eine Badische Kartoffelsuppe, eine Minestrone und eine Süßkartoffelsuppe mit Kokosmilch und Ingwer gehabt. 

Die Süßkartoffeln haben wir vom Feld geholt, da ein Bauer in der Zeitung und der aktuellen Stunde berichtete, dass der Handel die kleinen und krummen Gemüse nicht kauft und er sie nun für die Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Also hat er alles auf ein Feld gekippt und jeder konnte sich dort bedienen. Neben den Süßkartoffeln gab es auch noch diverse Kürbisse, wie Hokkaido und Butternut.

Der Ausflug zum Feld war nicht weit und ich bin mit meiner Freundin Birgit hingefahren und hab ca. 5 Kilo Süßkartoffeln mitgenommen. Das gab eine ordentliche Suppe mit Kokosmilch, Ingwer und Curry.
Dazu gab es noch angebratene King Prawns (große Schrimps).

Ein Lieblingsessen im Herbst und Winter ist Sauerkraut mit Kasseler und Pürree. Das gab es letztens auch bei uns. Leider habe ich davon keine Fotos gemacht. 

Aber diesmal habe ich daran gedacht. Meine Jungs haben sich Rouladen gewünscht. Allerdings eine Variante der beliebten Version mit Speck und sauren Gurken.

Es sind kleine Rinderrouladen. Diese werden mit Senf und Tomatenmark eingepinselt und mit Salz, Pfeffer und Ras-el-Hanout gewürzt. (Ras-el-Hanout ist eine marokkanische Gewürzmischung mit Kreuzkümmel, Koriandersaat, Kurkuma, Ingwer, Kardamom und Muskatnuss und einige anderen Gewürzen)


Dann wickel ich ein Stück Schaftskäse (Feta) in die Roulade.


und binde es zu kleinen Päckchen.


In den Topf kommt Speck, der schon mal etwas anbraten kann.


dann schneide ich eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe in feine Würfel


und gebe sie mit etwas Öl in den Topf.


Das ganze lasse ich glasig werden und setze die Rouladen ebenfalls in den Topf.


Die Rouladen werden dann rundherum angebraten, bis sie leicht Farbe annehmen.


Etwas Rotwein und Brühe angießen und einen Eßlöffel Tomatenmark hinzufügen.


Das ganze bei kleiner Flamme etwa eine Stunde schmurgeln.

In der Zwischenzeit bereite ich das Rotkraut zu. 
Da es sehr viel Zeit braucht dieses frisch zuzubereiten und es meist zu viel für 3 Personen ist, nehme ich ein Glas Rotkraut aus dem Supermarkt und verfeinere es. 

Zuerst dünste ich eine halbe Zwiebel in Butterschmalz an, dann kommt das Rotkraut aus dem Glas hinzu sowie Gewürze, wie Nelken, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren. Etwas Pfeffer und einen geschälten und blättrig geschnittenen säuerlichen Apfel. Das ganze gieße ich mit einer halben Flasche Rotwein auf und lasse es bei kleiner Flamme dünsten. Vor dem Servieren binde ich die Flüssigkeit mit etwas Mondamin. 


Das Ergebnis: 
Rinderrouladen mit Schafskäse
Rotkraut und
Knöpfle oder Spätzle


Anfang November gab es noch Mal einen schönen, sonnigen Tag mit Temperaturen über 15°C. Birgit und Gerd hatten in der Zeitung einen Artikel über das Café Tiroler in Ehrenfeld gelesen. Also haben wir uns mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht und sind hauptsächlich durch Parks gefahren. In der Glasstraße haben wir das Café gefunden und sind dort eingekehrt. Ein uriger Laden, der allerlei anbietet und auch über das Internet verkauft. Alles aus Tirol.

Wir haben uns Kaiserschmarrn und Marillenknödel bestellt. Der Inhaber berichtet, dass er alles selbst herstellt oder aus Tirol bezieht.

Ja, die Marillenknödel waren ganz lecker, aber leider nicht frisch, sondern aus der Tiefkühltruhe und auch innen noch nicht ganz warm. Die Vanillesoße kommt aus dem Päckchen und die Semmelbrösel sind trocken drübergestreut und nicht in Butter angeröstet. Auch der Kaiserschmarrn ist vorgefertigt und wird in der Mikrowelle warm gemacht. Puderzucker drüber, Apfelmus dazu und fertig. Die Pfannen, in denen die Speisen serviert wurden, waren leider auch nicht erwärmt und damit wurde das Essen auch schnell kalt.

Ich habe ja Verständnis dafür, dass man in so einem kleinen Laden mit einer Miniküche nicht alles frisch machen kann, aber das sollte man auch kommunizieren. Trotzdem war es ein lustiger Nachmittag und eine schöne Fahrradtour mit einer netten Einkehr.


Da ich nun auf den Geschmack der Alpenländischen Küche gekommen bin und schon lange mal wieder einen Apfelstrudel essen wollte, habe ich am Wochenende selbst einen Apfelstrudel gemacht. Vor kurzem habe ich 10 Kilo Äpfel bekommen, die auch noch verarbeitet werden wollten. Da konnte ich für den Strudel schon mal 3 Kilo nutzen.

Außer kleingehobelten Äpfeln kam dazu: Rumrosinen, blättrige Haselnusskerne, 3 Eßl. Semmelbrösel, Pinienkerne und Pistazien, Zimt und etwas Rohrzucker. Die Masse habe ich dann kurz im Topf in Butter geschwenkt und dann auf dem Strudelteig verteilt, mit dem Geschirrtuch einrollen und auf ein Backblech geben und mit Butter bestreichen. Backzeit 175°C Umluft für ca. 60 Minuten.


Der Apfelstrudel ging schnell weg. Aber ich kann ja wieder einen neuen Kuchen backen mit Äpfeln.


Da es zur Zeit wieder überall Federweißen gibt, habe ich auch noch schnell einen Zwiebelkuchen gebacken.
Oh der war lecker und macht Luft ;o)


Gestern gab es dann einen Bohnen-Kartoffel-Eintopf aus dem Thermomix. Das geht immer recht schnell, schmeckt und wärmt gut.


So, nun werde ich mir neue Rezepte heraussuchen und mal wieder etwas Neues ausprobieren.


Lasst es euch gut gehen und genießt nicht nur die Zeit sondern auch leckeres Essen, das nährt nicht nur den Körper sondern auch die Seele.

Bis bald

eure Barbara