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Freitag, 9. September 2016

Schleifen, schleifen, schleifen



Schleifen, schleifen, schleifen...


 Die Betonteile sind getrocknet und werden aus den Formen gelöst, dann geht das laaaange Schleifen los. Wie man auf dem Bild links sieht, sind an den Kontaktstellen zu den Formen Kanten und Grate entstanden, die teilweise scharfkantig sind. Bei der Sternform sieht man die Öl-Patina ganz gut, auch die muss weg.

So sieht die Sternform nach dem Schleifen aus. Sie ist bereit mit Farbe verschönert zu werden. Es war ein langer Tag, die Schultern und Hände schmerzen ein wenig, aber ich wollte fertig werden. Hinterher war meine Umgebung und ich ziemlich staubig. Aber mit dem Gartenschlauch konnte der Staub sowohl auf den Betonteilen als auch auf allem anderen abgewaschen werden.

 





Nachdem alles entstaubt und abgewaschen war, werden die Betonteile zum Trocknen aufgestapelt. Das sind diesmal ganz schön viele geworden. Wenn alles trocken ist, geht dann das Bemalen los. Ich lass mich mal überraschen, was dabei so herauskommt...
 
 Die Kegel sind ganz lustig geworden, mal sehen, was ich daraus mache. Zum Beispiel könnte man Schmuck darauf drapieren, wie oben zu sehen, einen Ring.






Hier noch was ganz lustiges:
Das kommt davon, wenn man im Internet bestellt und das kommt dann aus China, die wissen ja nicht wie herum unsere Buchstaben gehören, also sind einige mit der schönen Seite eben verkehrt herum... 
Mal sehen, was ich aus dem Rest noch machen kann.



 


Da ja bald der Herbst kommt und man sich wieder mehr im Haus aufhält, habe ich bis zum Adventsmarkt noch etwas Zeit all die schönen Teile zu verzieren. 

Also, für die Betonteile muss ich mir noch einen schönen Namen ausdenken (Betonlinge, Concretchen, Shady's) ? Ich weiß nicht.... vielleicht habt ihr ja eine Idee, dann schreibt es in den Kommentar. Ich freue mich auf eure Ideen. Wenn etwas dabei ist, was ich verwenden würde, gibts es dafür ein Beton-Windlicht, komplett bemalt und dekoriert. 

Macht es gut und bleibt kreativ.

liebe Grüße
Barbara


Donnerstag, 8. September 2016

Der Sommer mit Beton


Der Sommer mit Beton...  

 

  

Jaaa, der Sommer ist da und ich starte in die nächste Runde.  Nachdem ich einen großen Sack Beton bzw. Bodenausgleichsmasse gekauft habe, wird alles vorbereitet. Die Formen ausgesucht, mit Öl bepinselt und auf dem abgedeckten Tisch hübsch aufgereiht.
Die Betronmasse immer schön portionsweise anrühren, damit die Masse nicht abbindet, bevor alles in die Töpfchen gefüllt ist.








 Damit die inneren Formen nicht auf dem Beton schwimmen, werden sie mit Kies oder kleinen Steinchen befüllt, die lassen sich gut verteilen, damit die Form gerade bleibt und sind auch leicht wieder zu entfernen.



 




 
Nach über fünf Stunden ist der Sack leer und fast alle vorhandenen Formen gefüllt. Nun ist Geduld gefragt. Der Beton bindet zwar relativ schnell ab, aber durchgetrocknet ist alles erst nach 4 - 6 Tagen. In der Zwischenzeit kann ich mich mit der letzten Charge beschäftigen. Die warten noch auf Verschönerung. Also nehme ich mir die Formen und schleife alles gut ab, so dass es keine schafen Kanten oder Patina vom Öl mehr gibt. Dann wird alles abgewaschen, um den Schleifstaub zu entfernen, da dieser immer wieder aus den offenen Poren rieselt und beim Bemalen stört. 


Ein paar Tage später sind die Betonstücke getrocknet und können bemalt werden. Also experimentiere ich ein bisschen herum und hier ist ein besonders schönes Windlicht, dass ich innen in einem dunklen Pink bemalt habe. Das Kerzenlicht wirkt dadurch sehr warm.
 




Nach einigen Wochen habe ich noch ein paar freie Tage und Lust und Zeit bei herrlichstem Sommerwetter wieder zu betonieren. Der Tisch ist wieder mit einigen der bisherigen Formen aber auch mit ein paar neuen Formen bestückt und es wird wieder geölt und befüllt. Das Ergebnis sind diesmal wirklich viele schöne Teile. Ich habe einige Formen aussortiert, die nicht so gut geeignet sind, da sich die Teile schwierig herauslösen ließen und dabei beschädigt wurden. Aber auch, weil die Formen nicht so schön aussehen, wie ich anfangs dachte. Man muss eben herumexperimentieren.





































In der Pause hat mich ein fleißiges Eichhörnchen besucht, es versteckt Vorräte für den Winter. Im nächsten Frühjahr darf ich dann die Sprösslinge wieder aus den Beeten graben. Ich finde es nett, wenn das Eichhörnchen dafür sorgt, dass ich immer in Bewegung bleibe. ;o)


So, nun müsst ihr wieder ein Weilchen warten, bis ich das Material weiter bearbeite.  Ich werde schöne Fotos machen und euch wieder berichten. 

Ich wünsche euch eine schöne Zeit und bleibt weiterhin kreativ. Auch wenn ihr nur kleine Projekte habt, es macht so glücklich und stolz, wenn man ein schönes Ergebnis hat.

 - das macht einfach glücklich - 


bis bald 
eure Barbara