Donnerstag, 16. Juni 2022

Ein Ausflug mit Tipi in die Eifel


Wir machen einen Ausflug in die Eifel. 
Am Dienstag Mittag wollen wir in die Eifel fahren bis Donnerstag. Bevor der Verkehr an dem langen Wochenende mit Brückentag zu Fronleichnam alle anderen auch auf den Plan ruft. Der Verkehr ist gering und wir kommen in einer guten Stunde in Hellenthal an. Dort gibt es einen Stellplatz direkt unterhalb der Staumauer der Oleftalsperre. Uns kommt ein Camper entgegen und wir befürchten schon, keinen Platz mehr zu bekommen... aber... wir stehen hier mutterseelenallein und können uns den besten Platz aussuchen. Da wir diesmal an Landstrom gehen, suchen wir uns einen Schattenplatz, da die Sonne noch sehr stark ist.



Wir zahlen für 24 Stunden mit 2 Personen und Landstrom 15 €. 


Dann werden zuerst die Stühle ausgepackt und ein kühles Getränk genossen. Die Kamera am Außenspiegel festgemacht und mit dem Selbstauslöser, konnten wir beide aufs Bild. Bitte recht freundlich...😄


Gegen 18 Uhr überlegen wir doch noch etwas essen zu gehen. Wir laufen los und fragen unterwegs die Einheimischen nach einem guten Restaurant. Leider haben die meisten am Dienstag geschlossen. Aber uns wird das Restaurant Lind empfohlen. Hier könne man gut essen. Also setzen wir uns in den Biergarten. Als wir die Speisekarte bekommen, sehen wir, dass es ein Griechisches Restaurant ist, aber auch diverse Schnitzel, Pizza und Pasta hat. 


Beim Griechen sollte man griechisch essen. Also bestelle wir und sind angenehm überrascht. 


Andi ist glücklich mit dem Vorspeisenteller.


Ich habe mir Souvlaki bestellt. Das sind zwei dünne Scheiben Fleisch, die mit Feta gefüllt sind und in der Pfanne oder auf dem Grill gegart.  Dazu gab es einen leckeren Salat, Pommes und Zaziki sowie eine pikante Creme. Erwartungsgemäß war viel Knoblauch am Zaziki und wir haben nach der Rückkehr zum Wagen noch etwas getrunken.

Da auf dem Platz weder W-Lan noch Handyempfang war sind wir recht früh zu Bett gegangen.


Die Nacht war etwas mühsam. Für Andi war die Matratze zu dünn und er hat sich immer wieder anders gelagert. Auch ist das Bett mit 140cm für uns beide recht schmal. Ich habe versucht mich ganz klein zu machen und mich ganz hinten an die Tür zu legen. Gegen 5 Uhr bin ich doch noch tief eingeschlafen bis um 8:30 Uhr. 


Dann war die Nacht um und wir haben uns frisch gemacht. Dabei haben wir das Wasser aufgeheizt und kurz die Außendusche genutzt, natürlich ohne Seife. Wir waren ja alleine auf dem Platz und haben damit niemanden gestrört.

Es gab einen großen Becher Kaffee und wir haben uns in den Schatten hinter das Auto gesetzt. Es ist schon wieder 26°C.

Da Andi wegen Rücken nicht so weit laufen kann, ist eine Wanderung ausgeschlossen. Ich habe noch vorgeschlagen auf einen anderen Stellplatz zu fahren, wo wir einen schönen Ausblick haben aber er meinte, noch eine Nacht übersteht er nicht. Wir haben überlegt, wie wir den Tag in der kühleren Eifel nocht verbringen können. So haben wir uns entschlossen ins Wildfreigehege mit Greifvogelstation zu fahren und uns dort die Flugschau anzusehen.


Pünktlich um 11:00 Uhr waren wir dort.  Am Rand der Wiese saßen verschiedene Greifvögel, meist Falken. Es gab viele Erklärungen und mit der Zeit wurden die gezeigten Vögel immer größer. Darunter war auch eine Schleiereule und ein Uhu.



Hier kommt ein junger Seeadler angeflogen.


Auch dies ist ein junger Weißkopfseeadler. Das Gefieder am Kopf wird erst mit 2 Jahren weiß.


Das ist ein älterer Weißkopfseeadler, der über unseren Kopf flog.


und hier im Landeanflug, um sein Leckerchen zu bekommen.


An der gegenüberliegenden Hütte stand auch ein Falkner und hat ein Stückchen Futter auf das Dach geworfen, was sich der Adler geholt hat. Manchmal waren die Elstern aber schneller und haben das Futter geklaut. Aber es gab dann Nachschlag für den Adler.



Rund um den Platz  waren noch weitere unterschiedliche Greifvögel in Unterständen, die man sich ansehen konnte. Sie sind aus der ganzen Welt. 

In dieser Greifvogelstation werden sie nachgezüchtet und tragen somit zum Bestand bei. Die Zuchtstation ist irgendwo versteckt im Wald und gut gesichert. Hier gab es schon einige Einbrüche, um die Eier zu stehlen. Sie bringen eine Menge Geld in Ländern, in denen zum Beispiel noch die Falkenjagd betrieben wird.



Das Wildgehege Hellenthal mit der ins Wildgehege eingelagerten Greifvogelstation Hellenthal ist ein 65 Hektar großer Tierpark südlich des Nationalparks Eifel, in Hellenthal. Der Tierpark wurde 1967 gegründet und befindet sich in Privatbesitz. Ich war auch als Kind mit der Schule dort. Das muss ja dann ganz am Anfang gewesen sein. Vor 25 Jahren war ich auch mit meinem Sohn dort. Für Kinder ein Paradies.



Die Zuschauer werden gebeten 50 Meter weiter zu gehen. Dort werden die großen Vögel im Freiflug gezeigt. 

Hier ein Habicht.


Ein Aguja auch Blaubussard oder Kordillerenadler, er stammt aus Südamerika.



Dieser Praktbursche ist eigendlich ein Mädchen und heißt Queen. Es ist ein Schreiseeadler und stammt ursprünglich aus Afrika. Die Flügelspannweite kann bei ausgewachsenen Exemplaren bis zu 2 Metern betragen.


Nochmal ein Aguja oder Kordillerenadler ganz nah.


Diese hübsche Blume wuchs dort überall. Wie passend ist da auch ihr Name > Habichtskraut <


Ein Seeadler mit eicher hübschen Frisur. 


Der Schreiseeadler guckt sehr aufmerksam, ob es nicht doch noch etwas zu fressen gibt.


Wir gehen nach der Vorstellung noch eine Runde um die großen Volieren. und sehen dort ein Aasgeier-Paar.


Er versucht gerade abzuheben, um oben in den Unterstand zu fliegen.


Nur bis auf die zweite Stufe geschafft.


Ein Vogel, der nicht fliegt – Andenkondor „Santiago“ ist der faulste Geier der Welt. Seit 18 Jahren lebt er in der Greifvogelstation. Fliegen ist nicht seine Sache.

Pfiffiger ist da schon »Lucy« – das gleichaltrige Kondor-Weibchen wurde 2016 aus Paris eingeflogen »Lucy« tanzt immer um ihn rum und macht ihm schöne Augen. Wenn sich die zwei Geier erst einmal in einander verguckt haben, wird’s mit Sicherheit auch bald einen Hochzeitsflug geben.

Inzwischen lässt man „Santiago“ gewähren –   alle haben sich mit seiner Marotte abgefunden. Zeit zu Fliegen hat er ja noch genug – stolze 80 Jahre können Andenkondore gut und gerne werden.



Es war eine interessante Show. 
Wir wollen weiter und fahren nach Heimbach. Dort wollten wir eine Bekannte besuchen, die dort einen kleinen Laden hat. Leider ist auch dieser geschlossen. Also etwas essen? Aber nein, hier werden die Lokale bereits um 14:00 Uhr wieder geschlossen bis abends. Also gehen wir ins Eiscafe. Es gibt einen Eisbecher für Andi und ich nehme eine Waffel mit Eis und Erdbeeren und einen Eiskaffee.

Soweit ist der Hunger gestillt und wir wollen weiter zur Staumauer des Rursees. Leider verpasse ich den Parkplatz und wir fahren über die Staumauer auch hier gibt es keine Möglichkeit für mich anzuhalten. Wir beschließen langsam Richtung Köln zu fahren. Viele Serpentinen später und durch eine bezaubernde Landschaft fahren wir bei Mechernicht auf die A1.  Am Auobahnkreuz Bließheim biegen wir ab und stehen im Stau. Natürlich, es ist ja Feierabend und viele fahren in das verlängerte Wochenende. Also in 300 Metern die nächste Abfahrt runter und zum Waldbiergarten in Lieblar.



Es ist sowieso viel zu warm, um nach Hause zu fahren.


Der Biergarten macht um 16:00 Uhr auf und es gibt eine große Auswahl an Getränken.


Da wir ja heute noch nicht viel gegessen haben, bestelle ich mir das leckere Rahmkraut und Andi eine warme Brezel mit selbstgemachter Kräuterbutter. 


Bei der Wärme heute mit 30°C hat man mehr Durst als Hunger. Der Biergarten füllt sich und wir machen uns etwas später auf den Weg. 

Der Stau hat sich mittlerweile aufgelöst. Erst ab Kreuz West bis Leverkusen ist wieder Stau, weshalb wir abfahren und über Nebenstraßen bis nach Hause fahren. 

Zum Glück hatten wir die Rolladen heruntergelassen, so dass uns ein kühles Zuhause empfängt.

Erst als es etwas kühler wird, räume ich das Womi und den Kühlschrank aus und verstaue wieder alles im Haus.

Es war ein schöner Ausflug, auch wenn wir nur eine Nacht geblieben sind. 

So, das war der Kurztrip in die Eifel.
So etwas könnte man öfter machen, vor allem wenn es in Köln zu heiß wird.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und eine schöne Zeit.

Bis bald

Eure Barbara





 

Donnerstag, 9. Juni 2022

Die erste Tour mit TIPI , Teil 1 - Wetzlar, Teil 2 Würzburg

 

28. Mai 2022 - mein Womi ist gepackt und ich fahre gegen  zehn Uhr los. Über die A4 Richtung Olpe und dann weiter nach Wetzlar. Vorab habe ich mir bereits einen Stellplatz im Internet und der App "Park4Night" herausgesucht. Das Navi bringt mich problemlos zum Ziel.



1. Teil Wetzlar



Der Stellplatz ist etwas außerhalb von Wetzlar. Es passen ca 20 Wohnmobile dort hin und der Platz ist gerade und geschottert. Am Eingang wird man mit Tafeln begrüßt. Es gibt jede Menge Informationen, was man in und um Wetzlar machen kann; Besichtigungen, Radfahren, Wandern etc.



Der Platz ist schön angelegt, hat eine gute Mülltrennung und man kann sich entweder per QR-Code über das Internet anmelden und auch bezahlen. Die Nacht kostet 10 € ohne Strom. Strom kostet 2€ pro Tag.



Das Geld kann aber auch bar bezahlt werden. In dem Kasten gibt es Briefumschläge. Dort kann man das Geld hineintun, seine Kontaktdaten und die Autonummer draufschreiben und in den daneben hängenden Briefkasten werfen.



Es gibt auch einen Brötchenservice. Dort kann man per Telefon die Brötchen für den nächsten Tag bestellen. Diese werden dann von der Bäckerei gebracht und sind mit Namen versehen. Die Brötchen werden entweder an die Tür gebracht oder in der Kiste hinterlegt.




Für Frischwasser bezahlt man 1€ für bis zu 120 Liter.



Die Entsorgung ist einfach und effektiv.



Es gibt einige Stromsäulen. 2 Säulen auf dem Platz sind noch nicht fertig aber schon vorbereitet.



zwei mal täglich kommt der Betreiber vorbei, kontrolliert, füllt die Infoboxen nach und gibt bereitwillig Auskuft, wenn Fragen sind.



Der Platz liegt direkt an der Dill. Von hier aus kann man bequem über eine Brücke die Dill überqueren. Dahinter ist ein weiterer großer Parkplatz mit angeschlossenem Stellplatz für Wohnmobile - allerdings ohne Strom, Ver- und Entsorgung. Da die beiden Plätze zusammengehören, kommen morgens einige Fahrzeuge auf den kleineren Stellplatz um ihr Grauwasser zu entsorgen und die Kassette zu leeren. Aber es sind nicht sehr viele und es stört auch nicht. 

Der Platz ist nachts sehr ruhig und man kann gut schlafen. Gegenüber ist eine Tennishalle mit einem Restaurant, das man gerne besuchen kann. Das haben wir nicht gemacht, da wir im Ort schon ein schönes Lokal gefunden haben.



Wetzlar ist eine alte Stadt und hat noch viele gut erhaltene Fachwerkhäuser. Einige sind komplett verschiefert.



Es gibt viele kleine Gässchen und es kann auch schon mal steil werden. Die Stadt wird im Moment überall saniert, einige Straßen sind aufgerissen aber es gibt viele kleine Durchgänge zwischen den Häusern, so dass man keine gorßen Umwege laufen muss.



In der Stadt gibt es viele kleine Geschäfte, Eis-Cafés und Restaurants.



In manchen Gassen sind die Fassaden begrünt und das lockert alles etwas auf.



Vorbei an der alten Hauptapotheke kommt man zum Domplatz. Dort gibt es eine Kaffeerösterei und wir trinken einen leckeren Cappucchino. Es gibt einen Goethe-Wanderweg, der hier vorbeiführt.



Überall in der Stadt ist Pflaster, aber mit gutem Schuhwerk ist es kein Problem dort zu laufen.







Es gibt eine 3-Türme-Wanderstrecke. Einen davon sieht man vom Stellplatz aus sehr gut.



Die Brücke über die Lahn ist für Fußgänger und Radfahrer.



Auf der Lahn kann man mit Paddelbooten fahren und wir hatten uns überlegt, dies am Montag einmal auszuprobieren. Leider wurde es kalt und es regnete etwas, so dass wir die Tour nicht gemacht haben. 



Zwischen Dill und Lahn liegt der zweite Stellplatz, der mindesten 50 - 60 Fahrzeugen Platz bietet.



Beim Spaziergang blitzte ein Mohnfeld durch die Bäume.



Ganz links auf der Karte ist der Stellplatz, auf dem ich war. Ein Stück weiter unten der andere Stellplatz mit der Brücke über die Lahn. Von dort aus ging es an einem großen Sportplatz vorbei und über die Lahninsel Richtung Innenstadt.



Die erste Nacht war noch etwas ungewohnt, da ich die Geräusche noch nicht kannte. Der Kühlschrank springt mal an es knackt irgendwo, wenn es kalt wird. Aber in der zweiten Nacht habe ich prima geschlafen.




Birgit hat mir zur Einweihung einen selbstgemachten Eierlikör mitgebracht, den wir auch gleich probiert haben.

Direkt hinter dem Womi geht es die Böschung zur Dill hinunter.



Nach dem Abendessen wird uns noch ein wunderschönes Abendrot geschenkt. Ich mache mich auf den Weg und bin in ca 25 Minuten wieder am Stellplatz. Dabei komme ich auch noch an einem der 3 Türme vorbei.





Am nächsten Tag nach einem kleinen Frühstück mache ich mich auf den Weg, um meine Freunde wieder zu treffen. Gerd möchte mit uns den Goethe-Rundweg gehen. Leider laufen wir zwei mal im Kreis, da er mit der App nicht zurecht kommt. 😉

Also beschließen wir den Grüngürtel rund um Wetzlar zur erkunden, denn dort gibt es auch jede Menge zu entdecken.



Von einer Stelle aus hat man einen tollen Blick auf den Dom.



Ein paar Meter weiter gibt es eine Freilichtbühne und dort werden Vorbereitungen für ein Konzert getroffen. Neugierig bleiben wird stehen. Die Glocken des Doms läuten und wir hören uns um, was hier veranstatet wird. Man sagte uns, nach dem Läuten geht es los. Ein Beatles-Kontert und auch noch kostenlos. Also suchen wir uns gute Plätze und verbringen 2 lustige Stunden mit den Jungs, hören bekannte und weniger bekannte Lieder der Beatles und zwischendurch einige Anekdoten und Geschichten. Die Sonne schien schön warm und wir hatten eine tolle Zeit. Dann trennen sich unsere Wege und meine Freunde besuchen Verwandte, die nicht weit weg wohnen von Wetzlar. 



Abends wollen wir uns wieder zum Essen treffen. Ich habe den Nachmittag im Womi verbracht, etwas aufgeräumt und gespült und habe mich dann in die Sonne gesetzt und gelesen. Um 17 Uhr bin ich wieder losmaschiert und habe noch nach dem Mohnfeld gesehen.




Dieses Mal habe ich einen anderen Weg gewählt und bin über die alte Lahnbrücke gegangen, von dort hat man einen schönen Blick über die Wasserspiele und zum Biergarten auf der Lahninsel. Dort haben wir am ersten Tag Mittags kurz Einkehr gehalten, ewas getrunken und eine sehr leckere Wildbratwurst gegessen.




Am nächsten Morgen sind wir jeder für sich aufgebrochen und nach Würzburg gefahren. Das erste Mal mit dem Womi zur Entsorgung gefahren und.... es hat alles prima geklappt.




2. Teil Würzburg



Gegen Mittag bin ich am Hotel meiner Freunde angekommen. Das Hotel liegt ca 20 km außerhalb von Würzburg und neben einem kleinen Gewerbegebiet. Rundherum nur Natur und einen tollen Weitblick.



Neben dem Hotel ist ein Wohnmobilhändler und ich stelle mich auf einen Parkplatz an der Straße. Da ab 17 Uhr dort nirgendwo mehr gearbeitet wird ist es absolut ruhig. Die Durchgangsstraße ist weit genug weg, so dass ich hier problemlos stehen kann.



Birgit und Gerd nehmen mich mit ihrem Auto mit nach Würzburg. Dort gibt es recht stadtnah einen kostenlosen Parkplatz. Ca 1 - 2 Kilometer sind es bis in die Altstadt.



Man kann wunderbar am Main entlangspazieren. Die Ufer sind gepflegt angelegt, mit Rasen und Bäumen, Wegen und Spielplätzen, Bänken einem schönen Blick auf das gegenüberliegende Ufer. Wir laufen bis zur alten Brücke, die nur für Fußgänger und Radfahrer frei ist.




Am anderen Ende der Brücke gibt es ein Weinlokal und es stehen viele Besucher auf der Brücke und genießen ein Glas Frankenwein.



Als wir die Altstadt betreten, sehen wir, dass gerade Weinfest ist, das ist doch genau richtig. Wir suchen uns einen Platz und bestellen uns ebenfalls einen Wein und eine Kleinigkeit zu essen dazu.





Später gehen wir auf dem anderen Mainufer zurück zum Parkplatz und haben einen guten Blick auf die Festung Marienberg.



Von der Brücke aus hat man noch einen Blick auf den großen Parkplatz am Main. Hier können auch sehr große Wohnmobile stehen. Für die Fahrzeuge direkt am Ufer gibt es Stromanschlüsse. Mir wäre es hier aber zu laut.




Von der neuen Brücke aus (Talavera-Brücke) hat man noch einen schönen Blick auf die Alte Brücke mit ihren vielen Heiligenfiguren.



Am nächsten Tag fahren wir wieder zu dem großen Parkplatz. Von dort aus geht es direkt gegenüber in den Park der Landesgartenschau. Wir wollen heute die Festung besuchen. 





Durch ein altes Stadttor betreten wir das Gelände, dass sich mit schön angelegten Themengärten den Berg heraufschlängelt.



Als erstes kommen wir in einen japanischen Garten mit Teich.





Dann geht es weiter in einen Rosengarten mit einem Pavillion.



Etwas weiter oben am Berg gibt es einen keltischen Garten mit einem nordischen Haus.



Direkt daneben befinden sich Schrebergärten, die sich wunderbar in die Landschaft einfügen.




Eine außergewöhnliche Farbe bei dieser Schönheit.




Hihihi, das könnte man jetzt auch falsch verstehen 😂

Ich meinte natürlich die Blume.



Hier wacht Rübezahl...



Heute machen wir viele Kilometer



Wir erreichen die Festung und treten durch das erste Tor.



Das nächste Tor. Man kann sich schon vorstellen, wir hier die Pferde mit und ohne Wagen durchgetrappelt sind.



Die Festung wurde im Laufe der Geschichte mehrfach umgebaut. Die ältesten noch erhaltenen Teile sind aus dem frühen 11. Jahrhundert. Es gibt aber auch Erwähnungen, dass im 6. Jahrhundert die Franken dort hin kamen. Um 700 hat Herzog Heden für seine Tochter Immina ein Kloster auf dem Würzburger Marienberg gestiftet.


und noch ein Tor



Im nächsten Innenhof sieht man schon den Turm der Marienkapelle.



Es gibt mehrere Wälle und Gräben um die eigentliche Burg.





Links die Marienkapelle und rechts das kleine Gebäude ist das Brunnenhaus, hier gibt es einen 150 Meter tiefen Brunnen.



Den Turm kann man besteigen, aber wir haben heute schon so viele Kilometer gemacht, dass wir uns das sparen.



Die Innenräume und das Brunnenhaus sowie die Kapelle kann man nur mit einer Führeung betreten. Allerdings kann man durch die Glastür die Kapelle besichtigen und fotografieren.




weiter geht es außen an der Burg entlang, dabei haben wir einen schönen Blick auf die Umgebung mit Weinbergen.




Auf der Südostseite können wir ganz Würzburg überblicken.



Hier gibt es einen wunderschönen barocken Fürstengarten.









Wir wollten ihm mal ans Knie fassen 😉



Rundherum ein toller Blick von der Burg aus.



Langsam geht es zurück durch die Innenhöfe und Tore und wir sehen wie mächtig die Mauern sind. Hier waren nicht nur Bischöfe, sondern auch Militär stationiert in den vergangenen Jahrhunderten.



Ich habe noch eine Luftaufnahme von der Festung gefunden. Darauf sieht man die Ausmaße dieser riesigen Burg.


Wir biegen am Parkplatz der Burg ab und laufen nicht durch die Landesgartenschau zurück sondern gehen auf der Südwestseite durch die Weinberge wieder zurück nach Würzburg.



Wir haben noch einen schönen Blick auf die Wallfahrtskirche Käppele.



Wir kommen am Maschikuliturm und Kasematte vorbei, der früher der Verteidigung diente. Es gibt hier die Besonderheit, dass es Schießscharten gibt, die 90° nach unten gerichtet sind.



Nach so vielen Kilometern ist mal eine Pause nötig.




Von unten haben wir noch einmal einen Blick auf die Burg.



Am Ende der Weinberge geht es eine Treppe hinunter und duch einen Tunnel für Fußgänger durch die alte Stadtmauer.



Nach 10 Kilometern haben wir uns etwas zu Trinken und eine Brotzeit verdient.



"Fränkische Würtsche mit Kraut und Soß"



Der Biergarten liegt direkt an der Mainschleuse und wir beobachten, wie die Flußkreuzfahrtschiffe so gerade in die Schleuse passen. Maßarbeit.


Nach einer ausgiebigen Mittagspause laufen wir weiter Richtung Residenz.

 Vorbei an einem witzigen Brunnen.



Und nachdem wir uns noch eine superleckeres Eis gegönnt haben erreichen wir die Würzburger Residenz






Der riesige Prachtbau, die Würzburger Residenz ist ein barocker Schlossbau, der 1720 begonnen wurde und bis 1744 vollendet war. Die Innenausstattung der in der Schönbornzeit unter der Regie von Balthasar Neumann entstandenen Residenz wurde im Jahr 1781 fertiggestellt.



Wir besuchen allerdings nur die barocken Gärten.



Hier sind überall Gärtner beschäftigt, die alles in Schuss halten.



Es ist alles so liebevoll angelegt und wird gehegt und gepflegt.




Ich habe eine Nuss gefunden, die aussieht, wie ein Schweineschnäuzchen.

(später habe ich herausgefunden, dass es eine Schwarzwalnuss ist).




Wenn man die Wege entlangeht, kann man sich vorstellen, wie sie früher mit ihren langen Kleidern und Sonnenschirmchen gelustwandelt sind.






Wir verlassen die Residenz wieder und laufen zurück durch die Innenstadt.



Wir kommen wieder über die alte Brücke mit ihrem Weinlokal und den vielen Menschen, die ihren Wein auf der Brücke genießen.




Die Schleuse mit dem Biergarten dahinter.



Da wir nicht lange suchen wollen, wo wir heute Abend essen gehen, werden wir kurzerhand wieder in den schönen Biergarten gehen. Die Karte sah mittags schon vielversprechend aus.



Das Essen war gut und wir sind nach 15 Kilometern rechtschaffen müde.


Heute Nacht schlafe ich bestimmt wie ein Stein.

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.



Am nächsten Tag geht es wieder nach Würzburg allerdings an das gegenüberliegende Ufer. Wir haben uns zu einer Bootsfahrt nach Veitshöchheim entschlossen.



Wir kommen noch einmal am Stellplatz vorbei und bewundern die riesigen Wohnmobile





Wir kommen am Kloster Oberzell vorbei.



Unser Schiff, die alte Liebe, pendelt zwischen Würzburg und Veitshöchheim hin und her. Die letzte Fahr ist um 15:30 Uhr. Bis dahin haben wir Zeit und besuchen den opulenten, restaurierten Sommerpalast aus dem 17. Jahrhundert mit eleganten Gemächern und weitläufigen Gärten.




Wir haben heute Kaiserwetter und so fühlen wir uns auch in den barocken Gärten.





Es gibt viele Achsen und an jeder Gabelung oder Kreuzung hat man einen Blick auf einen Brunnen, eine Skulptur oder einen Pavillion.





Das Schloss ist nur mit Voranmeldung und Führung zu besichtigen.






Auf dem Weg durch den Ort kommen wir am Ratskeller direkt am Rathaus vorbei. Dort sitzen viele Leute im Biergarten und wir wollen auch etwas trinken. Bis zur Abfahrt haben wir noch einige Zeit. 

Wir studieren die Karte und stellen fest, dass es hier sehr leckere Sachen gibt. Es ist zwar schon 13:30 und bis wir etwas anderes finden, ist die Mittagszeit vorbei. 



Leute beobachten und warten aufs Essen.


Wie man sieht hat es sehr gut geschmeckt.



Ich hatte einen Zwiebelrostbraten mit Bohnen. Die anderen Teller sind auch leer. Es war sehr lecker.





Veitshöchheim ist ein netter kleiner Ort. Sehr gepflegt und immer für einen Ausflug gut.



Am Mainufer entlang zur Anlegestelle gibt es jede Menge Bänke und einen großen Spielplatz, aufgeteilt in 3 Bereiche: für ältere Kinder für 3 - 6 jährige und für ganz kleine Kinder. Immer mit einem Platz für die Mütter zum Teil mit Tischen für ein Picknick.

Und für die Großen gibt es eine Liege auf die wir zu dritt drauf passen und ein kurzes Mittagsschläfchen halten.


Gemeinsam mit 2 Schulklassen geht es zurück nach Würzburg. Dabei kommen wir wieder an dem Stellplatz vorbei und sehen, wie es sich die Camper am Mainufer gemütlich gemacht haben.





Zurück an meinem Camper fahre ich noch einmal mit zum Hotel. Es ist unser letzten Tag. Birgit und Gerd fahren morgen nach Hause. Ich möchte noch nach Stockstadt und am Womi etwas kontrollieren lassen. Und dann fahre ich weiter Richtung Bad Dürkheim, um meine Freundin Sabine zu besuchen.


Damit es am nächsten Tag nicht so weit ist, fahre ich nach Marktheidenfeld und finde dort einen schönnen Stellplatz.

Nachdem ich mich platziert habe, genehmige ich mir einen Aperol Spritz und lasse den Tag noch einmal Revue passieren.



Am nächsten Tag Entsorge ich noch Grauwasser und Kassette und mache mich auf den Weg nach Stockstadt. Dort komme ich um 10 Uhr an und bleibe 5 Stunden. Der Lüfter wird ausgetauscht, da er eine Macke hat und immer von selbst anspringt. Und der Solarregler funktioniert auch nicht richtig. Auch der wird ausgetauscht. Um 15 Uhr ist alles fertig und ich mache mich auf den Weg nach Bad Dürkheim.

Wir haben noch einen schönen Abend. Da Sabine und Wolf eingeladen sind, gehe ich an der Fischerhütte etwas essen und bin um 21 Uhr wieder da. Meine Freundin und ich habe viel zu erzählen, da wir uns ja nicht so oft sehen. Um 2 Uhr falle ich ins Bett. Am nächsten Tag gibt es Kaffee und Tee zum Frühstück und wir gehen noch Spargel und Erdbeeren kaufen.




Um 2 Uhr mittags fahre ich nach Hause. Es gab einige Baustellen und Staus, so dass ich erst gegen 17:30 ankomme. 

Der nächste Tag ist reserviert für Womi ausräumen und säubern, einkaufen und Wäsche waschen.

Es war eine schöne Reise. Ich hoffe bald wieder unterwegs zu sein.

Auf der Reise ist mir aufgefallen, wie sauber die Städte waren, wieviel in Anlagen und Spielplätze investiert wird. Es wird überall renoviert und Blumen angepflanzt. Das vermisse ich in Köln.


Ich hoffe euch hat die Reise genau so viel Spaß gemacht wie mir.


Bis bald

Eure Barbara