Mittwoch, 13. September 2023

Tipi on Tour: Tourne-Mobil-Freunde Treffen Hannover

 

Vom 8.09. bis 10.09. findet das 4. Tourne-Mobil-Freunde-Treffen statt zwischen Hannover und Celle auf dem Erlebnishof Lahmann in Burgdorf-Otze.


Ich fahre am Freitag um 9:00 Uhr los und bin schon Mittags um 12:30 da. Es stehen schon einige Tournes auf einem abgesperrten Teil des Golfplatzes. Ständig kommt wieder jemand an. Ich habe noch nie so viele Torunes auf einem Haufen gesehen.



Burkhard hat die Organisation und weist uns den Platz zu. Ich begrüße bekannte und neue Gesichter und gleich wird gefachsimpelt.



Man bekommt gar nicht alle aufs Bild. Und als alles rundherum geparkt hat, werden die nächsten in der Mitte platziert.




Es ist eine gute und neugierige Stimmung. Man entdeckt immer wieder interessantes Zubehör und diskutiert technische Fragen.




Auf dem Hof gibt es einen Laden und ein kleines Restaurant. Dort gehen wir erst mal schauen und trinken etwas. Da ich mich nicht zum Kartoffelbuffet angemeldet habe, esse ich eine Kleinigkeit schon um 16:00 Uhr, das reicht mir für heute. Später gehen einige zum Essen andere setzten sich zusammen und trinken etwas.



Hier entdecke ich die preiswerte Version des Multiankers, der kostet nur die Hälfte vom Original. Damit kann man die Markisenstützen an der Karosserie mit einem starken Saugnapf befestigen.



Das schöne ist, man kann überall schauen und fragen, wenn man etwas interessantes entdeckt. Alle sind hier offen und hilfsbereit.


Wir haben hier einige Nationen am Start. Außer Deutschland, die am meisten vertreten sind, gibt es Österreich, Schweiz, Frankreich und Niederlande.


Abends bringt jeder Tisch und Stuhl mit und wir machen eine laaaange Tafel. Wir haben genug LED-Lampen und Kerzen. Nach und nach kommen Jacken und Decken dazu, denn es wird schnell frisch. Leider sind wir diesmal so viele, dass es mehrere Gruppen gibt. Man kann aber von einer zur anderen wechseln und quatscht sich auch schnell fest.


Der Morgennebel liegt auf dem Golfplatz und langsam erwachen alle. Die mit Hund müssen früher raus aber es ist schon wieder Sonne da und man braucht seinen Kaffee.


Hier habe ich noch eine schöne Abdeckung gesehen, die mit eingenähten Magneten an der Karosserie haftet. Sie isoliert im Winter sehr gut gegen Kälte, aber auch im Sommer gegen Hitze. Leider ist sie sehr teuer - um die 300€. 



Das ist mir im Moment zu viel, da ich erst mal meine Litiumbatterie aufstocken will. 


🌞



Leider hält selbst bei voller Sonne die 100Ah LiPo nur 1,5 Tage und ich habe jetzt meine Solartasche mit der EcoFlow aufgebaut und speise darüber noch Strom ein. Ein Zwischenstecker mit FI-Schutzschalter hat mir Burkhard geliehen, den stecke ich zwischen EcoFlow und Anschluss am Womi. Den FI-Stecker habe ich mir gleich bestellt, damit ich ihn immer dabei habe, wenn ich Strom nachladen will. Als meine Nachbarn neugierig schauten, erzählten sie, dass sie auch seit dem Vorabend keinen Strom mehr haben. Ich habe dann die EcoFlow bei ihnen angeschlossen, da sonst die Lebensmittel im Kühlschrank verderben würden. Zum Glück hatten wir volle Sonne und konnten dann beide bis zur Abreise noch etwas Sonne nachladen. 




Neben den technischen Notwendigkeiten und Spielereien gibt es auch nette Dekosachen, was für uns Frauen natürlich auch für das Wohlbefinden wichtig ist. Bei Simone habe ich ein nettes Makramee-Hängekörbchen gesehen. Davon hat sie mehrere im Bad für Kosmetik in der Küche für Obst und noch eins für andere Dinge. Eins davon für Obst würde mir auch gefallen.


Bei der Hitze Anfang September mit 32°C zieht man sich am besten in den Schatten zurück. Ich sitze vor meinem Womi und lese mit einem kühlen Getränk in der Hand.


Zwei Leute haben ihre Drohne mitgebracht und machen schöne Aufnahmen von Oben.

Für ein Gruppenbild kommen wir alle zusammen. 






Wenn man vom unteren Bildrand rechts abzählt ist mein Womi das fünfte, vor dem Schwarzen.





Es sind jetzt 56 Fahrzeuge auf dem Platz.


Als die Sonne langsam unterging und es kühler wurde haben wir wieder unsere Tische aufgestellt und uns zusammengesetzt. Es war noch ein lustiger Abend. Wir bedauern alle, dass das Wochenende so schnell vorbei geht.


Morgennebel


Sonnenaufgang






Noch ein kreatives Beispiel für einen Sichtschutz für die Außendusche.



Es war ein tolles Wochenende. Manche reisen schon früh ab, denn sie haben einen weiten Weg nach Hause oder sie fahren weiter in den Urlaub. Ich mache mich mittags auf den Weg und fahre über die Landstraße nach Bad Rothenfelde. Dort besuche ich die Schwiegereltern und übernachte noch einmal. Am nächsten Tag fahre ich nach Münster und besuche meine Freundin Sabine auf einen Kaffee und mache mich dann am Nachmittag auf den Weg nach Hause.


Es war eine schöne Zeit so viele wiedergesehen und neue Leute kennengelernt zu haben.


Das nächste Treffen soll vielleicht im Winter und in Österreich stattfinden. Bis dahin brauche ich mehr Strom 😉 denn dann kommt noch die Heizung und Warmwasser zum Einsatz.


Es ist jetzt erst mal nichts weiter geplant und ich mache vielleicht noch ein paar spontane Ausflüge, je nach Wetterlage. Davon berichte ich dann bei Zeiten.


Eure Barbara










Tipi on Tour: Mosel - Weinfest in Bernkastel-Kues


Bevor die nächsten Tour los geht fahre ich zum ADAC und lasse das Wohnmobil wiegen. Dort bekomme ich einen Bericht ausgehändigt, mit der genauen Achslast. Das Wohnmobil hat einen vollen Tank, 3/4 vollen Wassertank, ist reisefertig gepackt inkl. Fahrer. Es bleiben noch 106 KG Zuladung übrig. Somit habe ich die Gewissheit, dass ich nicht überladen bin.

 


Ich fahre am Freitag ganz gemütlich durch die Eifel nach Bernkastel-Kues und bekomme wieder einen Platz in Graach, wie im letzten Jahr.


Leider hat es auf der Fahrt nur geregnet, aber als ich ankomme, hat der Regen aufgehört. Kurz halte ich noch bei Rewe und kaufe noch ein paar Kleinigkeiten und mache mir am Nachmittag einen Affogato zu dem ich ein Eclair esse. Ein Affogato ist ein Espresso mit einer kleinen Kugel Vanilleeis. 😋 Hmmm das ist so lecker.


Am nächsten Tag kommt nach dem Morgennebel die Sonne heraus. Der Brötchenwagen war da und ich frühstücke draußen vor dem Womi.


Die Sonne ist da und ich fahre mittags mit meinem Rad nach Kues in die Eisdiele. Dort gönne ich mir ein Eierliköreis. Gegen 14 Uhr kommen meine Freunde an. Sie haben neben der Eisdiele eine Ferienwohnung. Ich helfe erst einmal das Gepäck reintragen und später machen wir uns auf den Weg über die Brücke nach Bernkastel.




Von der Brücke aus hat man einen schönen Blick auf die Burg und die schönen alten Gebäude. Der Parkplatz ist voll, es kommen busweise Besucher zum Weinfest.





Abends gehen wir zum Ufer der Mosel gegenüber der Burg. Von dort wird das große Feuerwerk gezündet.




Nach dem Feuerwerk erstrahlt die Burg wieder und wird von einem geheimnisvollen Nebel umhüllt. Das ist der restliche Rauch vom Feuerwerk. 



Am nächsten Morgen stelle ich mich in die lange Schlange am Brötchenwagen. Seit Freitag sind noch mindestens 50 Wohnmobile angekommen und haben auf der Wiese hinter meinem Womi Platz gefunden.



Am nächsten Morgen ist es erst mal bewölkt, aber später kommt die Sonne raus.


Birgit und Gerd haben noch mit der Mutter zu tun und wir wollen uns später zum Umzug treffen. Ich wandle derweil über die Weinstraße und genehmige mir den ersten Wein.


Der Umzug mit schönen Wagen und allen Weinköniginnen der einzelnen Weinorte an der Mosel ziehen durch die Stadt. Hier geht es zu wie an Karneval in Köln.


Ein schönes altes Haus mitten in Bernkastel, die Weinstube Spitzhäuschen.


Später treffen wir uns am Weinstand "Graacher Himmelreich". Dort treffen wir auch auf Bacchus 😉 Er ist auch auf einem Wagen im Zug mitgefahren.


Kurz vor 21:00 Uhr abends mache ich mich mit meinem Fahrrad auf den Weg zurück zum Stellplatz.


Unterwegs kann ich noch schöne Fotos vom Abendhimmel machen.


Am nächsten Morgen ist es frisch und der Nebel wird rasch von der Sonne vertrieben. Es wird wieder ein heißer und sonniger Tag.


Morgens kann man noch eine Jacke vertragen, aber eine Stunde später ist es wieder sehr warm. Die ersten Womis brechen schon wieder auf.


Ich genieße erst mal mein Frühstück. Ein bisschen Grundlage schaffen für später.



Mit dem Rad wieder 3 km nach Bernkastel-Kues zu Birgit und Gerd. Wir wollen auf die Burg wandern. Es geht durch die Stadt und dann durch Weinberge. Wir kommen am Restaurant Schützenhaus vorbei und ich bleibe dort, da ich jetzt schon so durchgeschwitzt bin. Ihr Sohn ist gestern angekommen und wandert mit.


Die drei gehen weiter zur Burg und ich warte mit einem Glas Wasser auf der Terrasse, bis sie wieder zurück sind.



Nachdem die drei zurück sind, sitzen wir auf der schönen Terrasse und trinken erst mal eine Saftschorle. Sie sind ziemlich fertig bei der Hitze. Nach einer halben Stunde Pause gehen wir zurück in die Stadt.

 








Hier ist es sehr voll, auf jedem größeren Platz ist eine Bühne und es wird Musik gespielt.

Später am Nachmittag treffen wir uns noch mit dem Bruder von Gerd und seiner Freundin.


Es kommt auch seine Schwester mit Mann. Für drei Stunden wird auch noch die Mutter (93) geholt und sie freut sich mal unter Leute zu kommen. Es kommen ganz viele Bekannte vorbei und halten einen Schwatz mit ihr. Dann hat sie genug und wird wieder zurück gebracht.




Von meinem Frühstücksplatz aus kann ich auf die Mosel sehen. Dort tuckern ab und zu kleine und große Boote und Ausflugsschiffe vorbei.


Wir haben uns für den nächsten Tag zu einer Radtour verabredet. Ich fahre wieder mit meinem Rädchen nach Kues. Wir sind zu fünft und fahren Moselaufwärts Richtung Mülheim. Von dort geht es in ein Nebental nach Veldenz.


Es geht durch Felder und Wald und über einen Bach. Eine herrliche Landschaft.


In Veldenz kommen wir an einer Weinstube vorbei, die eine lustige Deko vor der Tür hat. Die Figur muss sich von der letzten Weinprobe wohl erholen.


Dann geht es durch Weinberge zurück nach Brauneberg und weiter entlang der Mosel nach Wintrich. Dort kommen wir zur Weinhütte Marx, die direkt am Radweg liegt. Also legen wir eine Pause ein.




Wir finden ein schattiges Plätzen mit Liegestühlen unter einem Baum.



Birgit und Gerd


Leo


Manu


Eine große Traubensaft-Schorle


Hier ist so ein Ort.

.-.-.-.-.-.

Wir fahren weiter bis kurz vor Piesport und über die Brücke zum anderen Moselufer. Von dort geht es zurück Richtung Kues. Das waren knapp 40 km und wir sind ziemlich fertig. Ich gehe mit Birgit und Gerd in die Ferienwohnung zum abkühlen. Wir wollen alle zusammen noch was essen gehen. Aber da Leo noch zur Mutter wollte, wird es später. Ich muss ja noch die 3 km zurück nach Graach und wenn wir erst spät essen gehen muss ich wieder im dunkeln zurück. Also sollen die Geschwister mit Anhang einen Familienabend machen und ich setzte mich vor mein Womi und mache mir eine Kleinigkeit zu essen.


Am nächsten Vormittag packe ich alles zusammen, fahre noch zur Entsorgung und mache mich mittags auf den Weg Richtung Heimat. Allerdings fahre ich bis Cochem erst noch mal rechts und mal links an der Mosel entlang. Gefühlt gibt es alle 3 Kilometer einen Stellplatz, der auch gut besucht ist.

Es geht unter der Hochmoselbrücke entlang.


Die Mosel hat viele Schleifen und die Weinberge rechts und links sind zum Teil sehr steil. 


Vorbei an Traben-Trabach.


die Zeller Schwarze Katz.

Weiter über Bullay zum steilsten Weinberg Europas in Bremm


bis nach Cochem.


Hier verlasse ich die Mosel und fahre Richtung Norden. Ich fahre durch die Eifel und komme an Laach vorbei. Etwas später halte ich auf einer Anhöhe an und habe einen tollen Blick in die Rheinebene bis zum Siebengebirge.




Am späten Nachmittag bin ich wieder zur Hause. Jetzt habe ich zwei Tage Zeit die Wäsche zu wechseln, Wasser und Diesel tanken und dann geht es schon zum Tourne-Mobil-Treffen in den Norden, zwischen Hannover und Celle.

Davon berichte ich aber das nächste Mal.

Alles Liebe

Eure Barbara