Vom 2. bis 18. Mai sind wir noch einmal nach Leucate gefahren und haben unsere kompletten Surfsachen mitgenommen.
Unterwegs machen wir eine Pause und haben einen schönen Blick auf eine Burg.
Noch schnell ein Foto mit dem Dachkoffer und den Surfbrettern.
Mit einer Übernachtung kommen wir am Samstag Mittag an und gehen erst mal zum Strand.
Ein paar wenige Leute sind am Strand.
Auf der anderen Seite werden die Strandlokale aufgebaut.
Der Weg zu unseren diesjährigen Domizil.
Um diese Zeit kann man das machen, da nur wenige Leute auf dem Campingplatz sind.
Über die überdachte Terrasse kommt man zum Eingang.
Als erstes sieht man die Essecke. Das Sofa ist so bequem, dass man dort auch rumlümmeln kann zum lesen.
Gegenüber ist eine kleine Küchenzeile mit großem Kühlschrank und Mikrowelle.
Links von der Sitzecke gibt es ein Schlafzimmer mit einem großen Bett. Auf der anderen Seite ist noch ein kleines Zimmer mit zwei Einzelbetten.
Neben dem kleinen Schlafzimmer ist ein Bad mit Dusche.
Von oben betrachtet sieht man die Mobilheime am Parkplatz.
Unser Häuschen ist in der zweiten Reihe das erste dunkle Dach von oben gesehen.
Nach dem Wochenende ist der Strand wie ausgestorben.
Nur die Arbeiter, die die Strandlokale aufbauen sind noch fleißig.
Mit Blick über den Wohnmobilstellplatz sieht man die Pyrenäen mit Schneemützchen.
Die Sonne ist warn, aber den Wind ist kalt, also setzen wir uns in den Windschatten am Beachhaus.
Das schöne an dieser Jahreszeit ist, dass die Landschaft grün ist und alles blüht. Im Herbst war es eher dürr und trocken.
Man hat am Strand große Bereiche mit Staketenzäunen abgeteilt und lässt dort der Natur viel Platz zum wachsen.
Die Pflanzen können sich hier ungestört ausbreiten und es blüht ganz wunderbar.
Das Beachhaus vor einem strahlend blauen Himmel
In Le Franqui findet dieses Wochenende ein Surfwettbewerb statt, den wir besuchen.
Zum Glück für die Teilnehmer gibt es viel Wind.
Weit draußen ist ein Parcour mit Bojen festgelegt und es gibt verschiedene Disziplinen.
Surfboards mit und ohne Foil (das ist ein Teil unter dem Brett, das wir Tragflügel funktioniert).
Kiter, (die mit dem Drachen) und neuerdings gibt es auch Wings.
Kiter
Wing (Flügel)
Wir machen uns auf zu einem Café, von dem aus man auch noch gut aufs Meer schauen kann.
Ich bestelle mir ein Café Gourmand.
Mal wieder am Strand.
Das Wasser ist ganz schön kalt (16°C)
Heute wollen wir nach Narbonne. Wir finden einen guten Parkplatz und können zu Fuß entlang des Kanals in die Stadt laufen.
Wie in Holland liegen hier auch einige Hausboote.
In der Altstadt ist der Grünstreifen am Kanal üppig bepflanzt.
Über den Bäumen schaut die Kathedrale von Narbonne hervor.
Das Rathaus von Narbonne.
Davor kann man eine alte Römerstraße sehen.
Viele der alte Straßen sind mit Polygonplatten gepflastert, die im Laufe der Zeit ganz blank gelaufen wurdne.
Schöne alte Straßenlaternen.
ein großen Flaschenbürstenbaum.
Ein schönes altes Haus frisch renoviert und einem verglasten Balkon im Artdeco-Stil
Wir besuchen die Markthalle.
Hier gibt es alles, was das Herz begeht. Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch und überall gibt es Theken, an denen man gleich noch essen kann.
Gegenüber der Markthalle ( hier im Hintergrund) finden wir ein Bistro, und trinken dort etwas. Dabei googeln wir nach einem guten Lokal für ein Mittagessen.
Es gibt hier so viele schöne alte und morbide Häuser mit schönen schmiedeeisernen Geländern.
Manchmal findet man im Hinterhof ein schönes Plätzchen und ein Café oder Restaurant.
Romulus und Remus, die Gründer Roms, weisen darauf hin, dass hier einst die Römer gewesen sind.
Vom Restaurant aus hat man noch einmal einen schönen Blick auf die Kathedrale.
Das Mittagessen war fantastisch. Mit Vorspeise und Nachtisch.
Am Nachmittag auf dem Weg zurück zum Parkplatz kommen wir noch an einem schönen Haus vorbei.
Andi muss auf dem Rückweg noch mal unbedingt anhalten, damit ich die Figuren auf der Kreisverkehrinsel fotografieren kann. Ein Künstler hat hier die Sportarten, die hier hauptsächlich betrieben werden dargestellt. Ein Kiter, ein Surfer und ein Mädel mit einem SUP.
Im Norden findet ein heftiges Gewitter statt.
Noch einmal ein Strandtag.
Abends gehen wir in einem Restaurant in Leucate-Plage eine Kleinigkeit essen.
Die Spatzen sind gar nicht scheu und betteln nach ein paar Krümeln, um die sie sich dann streiten können.
Wir fahren nach Saint-Laurent-de-la-Salanque. das ist ca 20 km südlich von Leucate. Dort ist heute Wochenmarkt und wir lassen uns durch die Gassen treiben.
Wir kaufen uns eine Melone und gehen noch einen Kaffee trinken.
Dann fahren wir dort noch an den Strand und legen uns in den Windschatten hinter dicke Streinbrocken.
Na, eine schöne Muschen erblickt?
Als ich mich umschaue, kommt mit dieser Brocken irgendwie gefährlich vor. Bei genauerer Betrachtung sieht er aus wie ein alter Hai.
Im Ort selbst steht schon wieder ein Karussell. Die Saison ist nicht mehr weit und alles wird geputzt und gestrichen.
Der Abendhimmel aus meinem Schlafzimmerfenster.
Viel Sonne am Strand.
Heute Mittagessen in Leucate-Plage gegenüber vom Campingplatz.
Das Essen ist sehr lecker, auch wenn es nicht so aussieht. 😋
Zu Beginn des Urlaubs haben wir unsere Surfsachen zu Chinook gebracht, dort haben wir auch das meiste gekauft. Alles wurde angeschaut, katalogisiert und ein Preis festgelegt. Zum Ende des Urlaubs sind wir noch einmal dort hingegangen und wollten sehen, ob schon etwas verkauft wurde. Zu unserer Überraschung war das meiste schon verkauft. Wir bekommen das Geld überwiesen und haben damit schon mal unsere Unterkunft bezahlt.
Chinook ist der größte Surfshop in der Gegend. Sie haben sich immer wieder vergrößert.
Nebenan die alte Bäckerei gehört nun auch zum Shop.
Der ehemalige Laden eines Konkurrenten haben sie schon von einigen Jahren übernommen und nun noch ausgebaut. Dort gibt es alles zum Kiten und Wellenreiten.
Gegenüber des Surfshops ist unser Supermarkt (Shopi) und eine Tankstelle.
Immer wider gibt es kleine Kunstobjekte.
Wir gehen noch einmal zum Surfstrand, dort wo wir früher auch gesurft sind.
Es ist ein bisschen ein wehmütiger Abschied.
Nun ist das Kapitel Surfen abgeschlossen.
Am nächsten Tag wollen wir nach Hause fahren. Ich werde früh wach und mache mich schnell auf zum Strand, um den Sonnenaufgang zu erleben.
Es ist eine besondere Stimmung.
Es geht zurück. Nach dem Frühstück wird das Auto gepackt und wir machen uns auf en Weg.
Wir fahren bis Langres. Das liegt zwischen Dijon und Nancy.
Das Siegestor aus dem 1. Jahrhundert und zahlreiche Gegenstände, die in den Museen ausgestellt werden, erinnern an die gallo-römische Stadt, die ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im römischen Fernstraßennetz war. Sie lag an dem Kreuzungspunkt, wo der Fernverkehrsweg von Lyon nach Köln von der Heerstraße aus Lausanne in Rätien nach Boulogne-sur-Mer geschnitten wurde, wo sich das Hauptquartier der römischen Kanalflotte befand. Die civitas gehörte zunächst zur Provinz Gallia Belgica, scheint dann aber bei ihrer Einrichtung der Provinz Germania superior zugerechnet worden zu sein (nach 89 n. Chr.) und wurde schließlich bei der Diokletianischen Reform des Provinzialwesens der Provincia Lugdunensis Prima zugeschlagen.
Im 3. Jahrhundert wurde die Gegend um Andemantunnum christianisiert und bereits im 4. Jahrhundert war Langres ein Bischofssitz. Für das Konzil von Serdica ist die Teilnahme eines Bischofs von Langres bezeugt. Der dritte Bischof der Stadt war der heilige Didier.
Langres wurde 407/411 von den Vandalen zerstört. Die Stadt wurde danach wieder aufgebaut, allerdings deutlich kleiner als zuvor. Die Bischöfe verlegten ihren Sitz im 5. Jahrhundert nach Dijon. Im Jahre 731 wurde die Stadt von den Sarazenen zerstört.[
Im Mittelalter fand Langres dank des wachsenden politischen Einflusses seiner Bischöfe zu neuer Blüte. Ungefähr seit 825 war der Bischof von Langres königlicher missus, von Karl dem Kahlen erhielt er das Recht, Münzen zu prägen. Ende des neunten Jahrhunderts wurde der Bischofssitz wieder nach Langres verlegt. Der weltliche Einfluss der Bischöfe von Langres nahm in der Folgezeit zu. Seit Anfang des 13. Jahrhunderts wurden sie zu den Pairs gezählt, ab 1385 führten sie zusätzlich den Titel eines Herzogs von Langres. Die Bischöfe von Langres förderten die Errichtung von Reformklöstern, so befanden sich in der Diözese die Abtei Molesme, Kloster Morimond und das Kloster Clairvaux.
1284 wurde Langres gemeinsam mit der gesamten Champagne Teil des französischen Königreichs. Aufgrund seiner Grenzlage zu Burgund, zu Lothringen und zur Franche-Comté entwickelte sich die Stadt im 14. und 15. Jahrhundert zu einer mächtigen Festung. Auch wurde sie der Schutzaufsicht des Königs unterstellt.
Statue des Diderot mit der Kathedrale im Hintergrund
Die Renaissance stellte für Langres wohl die Periode größten Wohlstands dar. Auf diese Zeit gehen die bürgerlichen, religiösen und militärischen Bauwerke zurück, die man jetzt noch vorfindet. Im 19. Jahrhundert wurden die Festungswerke um eine Zitadelle im Vauban-Stil erweitert.
Im Deutsch-Französischen Krieg wurde die Festung 1870 von einer verstärkten Brigade unter Generalmajor Kuno von der Goltz erfolglos belagert. Die vorhandenen Feldgeschütze reichten nur zur Einschließung der Besatzung von ca. 3000 Mann aus. Bevor die Preußen die Zitadelle angreifen konnten, wurden die Truppen abgezogen, um gegen die Ostarmee unter General Bourbaki zu kämpfen. Zur erneuten Belagerung kam es nicht mehr, weil zwischenzeitlich der Waffenstillstand geschlossen wurde.
Am 15. Juni 1940 wurde die Stadt von Truppen 1. Panzerdivision der deutschen Wehrmacht erobert, die im Rahmen des Westfeldzuges vorrückten. Sie wurde am 13. September 1944 durch amerikanische und französische Truppen befreit, die im Rahmen der Operation Dragoon von Südfrankreich her vorstießen.
2004 wurde in einem Schutthaufen bei Langres ein Steinmeteorit gefunden. Er wurde erst später als Meteorit erkannt und als eisenarmer Typ L4 klassifiziert. Der Meteorit hatte ein Gewicht von 340 Gramm.
Unser Ferienwohnung für eine Übernachtung liegt in einer kleinen Straße.
Über einen kleinen Innenhof kommt man zum Eingang der Wohnung.
Hinter der Tür ist ein kleiner Flur mit Garderobe und gleich steht man im Wohn-/Esszimmer und Küche.
Über die Treppe kommt man ins Schlafzimmer und Bad.
Es ist alles sauber und nett dekoriert. Im Kühlschrank ist schon einige für das Frühstück deponiert und wir fühlen uns gleich wohl.
Der Gang von der Eingangstür zu den Ferienwohnungen ist eng und sieht alt aus.
Das kleine Schild hing an der Wand im Innenhof.
Nachdem wir uns kurz eingerichtet haben, laufen wir in die Stadt, um sie uns anzuschauen.
Die Stadt hat eine sehr bewegte Geschichte ist sehenswert und hat auch einige schöne Ecken.
Wunderschöne alte Häuser und daneben auch ziemlich abgerockte Gebäude.
Schöne Schmideeisenbalkone.
Am Kloster gibt es einen Kräutergarten.
Das Mühlentor.
Von der Stadtmauer aus hat man eine tollen Blick über das Land.
interessante Dacheindeckungen.
Ein schiefes Haus.
Am nächsten Morgen fahren wir nach dem Frühstück durch dieses Tor. Gut, dass wir kein großes Auto haben. 😉
Ein letzter Blick auf Langres.
Da keine Ferienzeit ist, kommen wir gut voran und und sind am späten Mittag wieder zu Hause angekommen.
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