Dienstag, 10. Februar 2026

Weimar und Erfurt

 

jetzt wird es wieder länglich. So viele schöne Eindrücke. Aber seht selbst:


15. September 25

Mit Birgit und Gerd fahre ich nach Weimar. Ziemlich zentral gibt es einen Stellplatz in der Nähe eines Schwimmbads.

Es gibt Strom, Ver- und Entsorgung und man kommt ziemlich schnell zu Fuß und mit dem Rad in die Goethestadt.




Weihmar ist eine historische Stadt und es gibt noch viele schöne restaurierte Häuser.


Mit den Elektrokutschen kann man eine Stadtrundfahrt machen.


Schattige Plätzchen zum ausruhen.




Auf Schritt und Tritt wird verkündet, dass hier Goethe gespeist hat, ober mit Schiller diskutiert. 



Ein tolles Jugendstil-Haus.



Schiller und Goethe vor dem Theater.




16. September 26 
Frühstück: Brot mit Lachs, Avocado und Spiegelei.
So gestärkt geht es heute auf Tour.


Wir fahren mit dem Rad nach Apolda.




Wir fahren auf einem Wirtschaftsweg kilometerweit. Dort steht ein Obstbaum neben dem anderen. Äpfel und Birnen in verschiedenen Sorten. Und keiner pflückt das Obst. Es liegt auf der Straße und gärt vor sich hin. Es riecht wir in einer Mosterei. Aber wir bleiben stehen und heben ein paar Äpfel und Birnen auf und nehmen sie mit.


(während der Fahrt aufgenommen)


Apolda ist ein verschlafenes Örtchen. Ein Rundgang durch den Ort ist schnell erledigt, wir trinken etwas und machen uns bald wieder auf den Rückweg.




So sehe ich beim Radfahren aus. 😉


17.09.25
 

Mittags sitzen wir im Cafe und genießen einen Aperol.



Heute haben wir uns eine Stadtführung gebucht. um 14:00 Uhr finden wir uns an der Touristeninformation ein und werden herzlich begrüßt. Die Führung soll 2 Stunden dauern. Zum Schluss waren es 3,5 Stunden.



Theater im Gewölbe.

Rund um den Marktplatz stehen tolle Häuser.


Rathaus


Touristen Information



Schöne Giebel



Stadtschloss am Burgplatz


Cranachhaus



Rotes Schloss. Hier hat auch Johann Sebastian Bach gewirkt.




Das Fürstenhaus am Platz der Demokratie in Weimar ist ein ehemaliges Schloss, Parlaments- und Regierungsgebäude, das seit 1915 die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar beherbergt. 


Turm am Stadtschloss von der anderen Seite


Weiter geht es durch den Park an der Ilm und dort befindet sich Goethes Gartenhaus.



Das Tempelherrenhaus war ein Veranstaltungsort in Weimar, der im 18. Jahrhundert aus einer Orangerie hervorgegangen ist. Nach Bombentreffern während der Luftangriffe auf Weimar, am 9. Februar und am 31. März 1945, ist es heute nur noch eine Ruine.



Die ehemalige Residenz von Charlotte von Stein war das Haus am Frauenplan in Weimar. Dieses Gebäude ist auch bekannt als das Goethe-Wohnhaus, da sie es nach ihrem Umzug aus dem Gebäude im Jahr 1789 an Johann Wolfgang von Goethe vermietete.

Das Liszt-Haus Weimar ist das heute als Museum genutzte frühere Wohnhaus des Komponisten und Pianisten Franz Liszt in Weimar.


Die Bauhaus-Universität Weimar ist eine auf gestalterische und technische Bereiche spezialisierte Universität in Weimar, deren Ursprünge auf die 1860 gegründete Großherzoglich-Sächsische Kunstschule und auf das 1919 gegründete Staatliche Bauhaus zurückgehen.



Gedächtnishalle auf dem historischen Friedhof in Weimar.


Unsere Stadtführerin, die sehr ausführlich Geschichten und Anekdoten erzählen konnte. Wir hätten gerne noch mehr gehört. Es war sehr interessant.


und noch ein schönes Haus.


Das Theater.


18.09.25

Ich mache mich auf den Weg und treffe mich mit Birgit und Gerd


Was für ein schönes Fachwerkhaus.

Und hübsche Erker:






Carl-August Denkmal

Dann geht es in das gelbe Schloss ins Museum der Herzogin Anna-Amalia Bibliothek


Die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek, kurz HAAB, wurde 1691 als Herzogliche Bibliothek von Herzog Wilhelm Ernst in Weimar gegründet. Anlässlich des dreihundertjährigen Jubiläums im Jahr 1991 erhielt sie den Namen der Herzogin Anna Amalia, die ihre größte Förderin war.


Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek ist ein e öffentlich zugängliche Archiv-  und Forschungsbibliothek für die europäische Literatur - und Kulturgeschichte mit besonderem Schwerpunkt auf der Epoche zwischen 1750 und 1850. 



Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar, gegründet 1691, wurde durch Herzoging Anna Amalia und später durch Goethe geprägt, entwickelte sich zur Forschungsbibliothek der Klassik mit berühmten Rokokosaal, erlitt 2004 einen verheerenden Brand, der 50.000 Bücher vernichtete, und ist seit 2007 wieder geöffnet sowie Teil des UNESCO Welterbes "Klassisches Weimar". 







Das älteste Buch in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek (HAAB) in Weimar ist ein lateinisches Evangeliar aus dem späten 9. Jahrhundert,  eine prachtvolle illuminierte Handschrift, die vermutlich auf der Insel Reichenau entstand und im 18. Jahrhundert erworben wurde. Fragmente davon (Matthäus- und Markus-Evangelium) befinden sich in Weimar, während Lukas und Johannes in München sind. Es handelt sich um eine Handschrift, keine gedruckte Ausgabe.


Ach ja, am Eingang muss man die schicken Filzpantoffel anziehen, dabei wird auch gleichzeitig der Holzboden poliert.




In einem separaten Raum werden sogenannte Aschebücher ausgestellt. Das sind die vom Brand geretteten Bücher. 
Am 2. September 2004 brannte das Historische Gebäude der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Der Brand vernichtete nicht nur das Dachgeschoss, die zweite Galerie und einen großen Teil der historischen Bausubstanz (Rokokosaal), sondern auch etwa 50.000 Bücher und 35 Gemälde aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.  28.000 Bände wurden unversehrt aus dem Rokokosaal gerettet. 118.000 Bücher hingegen erlitten leichte bis schwere Schäden. Ein Teil der beschädigten Bücher - insgesamt 25.000 - wurde aus dem Brandschutt geborgen. Diese aus Ruß und Asche geretteten Buchfragmente werden als Aschebücher bezeichnet. 

Wer mehr dazu wissen möchte, kann im Internet über den unten stehenden Link weiterlesen.


https://www.klassik-stiftung.de/forschung/sammlungen-bestaende/sammlung/aschebuecher/








Nach der Bibliothek 


Wieder eine schöne Fassade



Wir wandern zur Herderkirche und wollen dort den Cranach-Altar sehen.








Das bemerkenswerte dreiflüglige Altarbild der Stadtkirche wurde nach neuester Forschung von Lucas Cranach dem Jüngeren 1552 bis 1555 gefertigt und nicht wie lange angenommen von Lucas Cranach dem Älteren in seinem Todesjahr begonnen. Es gilt heute als Hauptwerk der sächsisch-thüringischen Kunst des 16. Jahrhunderts. Im Altarraum steht auch das Original der Grabplatte Lucas Cranach des Älteren aus der Jakobskirche. An der Südseite der Jakobskirche befindet sich eine Kopie. Gleichfalls bedeutend mit dem Altarbild ist der sogenannte Lutherschrein, ein Triptychon mit Bildnissen Martin Luthers.

Der Cranach-Altar wurde durch die 1940 erfolgte Auslagerung vor der Zerstörung durch die Luftangriffe auf Weimar bewahrt.






Die Kloß-Marie ist ein Wahrzeichen eines Restaurants, das traditionell heimische Gerichte mit Klößen serviert.





Mittags machen wir einen Ausflug nach Erfurt.



Auch Erfurt ist wunderbar renoviert und wirkt etwas großstädtischer  als Weimar.


St. Marien Dom in Erfurt.

Auf dem Domplatz wird gerade alles für das hiesige Oktoberfest aufgebaut und eine Ecke weiter gab es wunderschöne Blumen-Inseln.





Dazwischen stehen tolle geschnitzte Bänke zum ausruhen.


wir gehen in die Innenstadt.







was für eine tolle geschnitzte Tür.








Erfurt ist die Hauptstadt des zentral gelegenen deutschen Bundeslandes Thüringen. Im Erfurter Dom, der auf das 8. Jahrhundert zurückgeht, wurde der theologische Urheber der Reformation, Martin Luther, zum Priester geweiht. Neben dem Dom befindet sich die gotische Severikirche. Im Augustinerkloster lebte Martin Luther als Mönch. Auf der Krämerbrücke über der Gera befinden sich mittelalterliche Häuser und Läden. 



Interessante Fassaden und wunderschöne Häuser.



Natürlich schauen wir auch in die Geschäfte und hier können wir Gerd auf der Wartebank lassen.




Dann geht es auf die Krämerbrücke. Sie liegt ein bisschen versteckt.


Die Krämerbrücke ist ein Wahrzeichen der Stadt Erfurt. Sie ist die längste durchgehend mit Häusern bebaute und bewohnte Brücke Europas.





Die Krämerbrücke ist das älteste profane Bauwerk Erfurts und zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt mit einer beidseitigen, geschlossenen Brückenbebauung mit Fachwerkhäusern. Sie ist die längste (120 Meter) durchgehend mit Häusern bebaute Brücke Europas. Die Fußgängerbrücke überspannt die hier „Breitstrom“ genannte Gera und verbindet den Benediktsplatz im Altstadtkern mit dem Wenigemarkt in der östlichen Altstadterweiterung.








Man fühlt sich in die Vergangenheit versetzt beim Durchqueren der Händlerbrücke.




Wir wandern auf die Zitadelle Petersberg, sie ist eine ursprünglich kurmainzische, später preußische Stadtfestung des 17. bis 19. Jahrhunderts


Von hier oben hat man einen schönen Blick über Erfurt und die Gegend.







Abends bin ich müde und ich mache mir schnell etwas zu essen, dann sitze ich noch eine Weile auf den Stufen der Seitetür und genieße den Sonnenuntergang.




19. September 2025

heute geht es mit dem Fahrrad durch die schöne Landschaft. Entlang der Ilm. Vorbei an blühenden Feldern an Highland-Rindern bis zu einem Ort namens Buchfart, an dem wir Pause machen.


große und kleine Rinder lümmeln in der Mittagszeit.








Hier kann man selbstgemachtes kaufen und Kleinigkeiten essen oder Kaffee und Kuchen bestellen.




Die Kuchen sehen lecker aus.


Die Fahrrad-Navigation schickt uns abenteuerliche Wege entlang. Zum Schluss fahren wir über einen holprigen Feldweg.


Kurz vor dem Ziel müssen wir schieben. Aber wir kommen an der Orangerie Belvedere an.




Heute ist es sehr warm und anstrengend, es ging ein ganze Weile bergauf.

Ein paar Meter weiter liebt das Schloss Belvedere.



Von hier aus geht es zurück nach Erfurt. Zum Glück viel bergab, so dass wir uns dabei etwas ausruhen können.

Abends laden mich Birgit und Gern zu einem Cocktail auf der Dachterrasse eines Hotels ein.


Von hier oben kann man über die Stadt blicken.




Von hier aus kann man sogar die Gedenkstätte Buchenwald sehen.




Wir genießen unseren letzten Abend in Erfurt, die Cocktails und einen tollen Sonnenuntergang.





Nach 4 Tagen brauche ich dringend eine ausgiebige Dusche und muss mir die Haare waschen. Ich mache mich abends auf den Weg zum Schwanseebad gegenüber und löse für 4 Euro eine Eintrittskarte. 


Mit frisch gewaschenen Haaren beschließe ich meinen Abend. 



Morgen geht es weiter nach Rotenburg an der Fulda.

Dafür mache ich einen neuen Post. Sonst wird es zu lang.

Bis später.

Eure Barbara











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