Nach dem Frühstück mache ich mich langsam auf nach Lüneburg, das ist nicht so weit, also kann ich mir Zeit lassen.
Hier finde ich auf dem Stellplatz Sülzwiese einen Platz. Der Platz ist ausreichend, nicht besonders gepflegt aber ich will hier ja nur übernachten.
Wie schön, heute ist Markt...
Lüneburg ist eine Stadt in Norddeutschland. In der mittelalterlichen Altstadt befindet sich der von gotischen Backstein-Giebelhäusern umgebene Platz Am Sande. Das Deutsche Salzmuseum in der ehemaligen Saline von Lüneburg veranschaulicht die Geschichte und Bedeutung der Salzgewinnung, die für den Reichtum der Stadt im Mittelalter sorgte. Im historischen Viertel zwischen dem Museum und dem Lüneburger Kalkberg, einem Naturschutzgebiet um einen Salzstock, stehen viele Gebäude aufgrund des Jahrhunderte langen Abbaus schief.
An manchen Giebeln befinden sich Kranausleger. Giebelhäuser mit Ladeluken sind Speicherhäuser am Stintmarkt und in der Straße „Auf der Altstadt“. Sie besitzen oft Treppengiebel mit kleine Türen (Ladeluken) in den oberen Stockwerken und teils noch Kranausleger, um Waren vom Wasser direkt in den Speicher zu befördern.
Kunstvolle Fachwerkfüllung mit Backsteinen.
Lüneburg verdankt seinen historischen Reichtum dem Salzabbau. Im Mittelalter besaß die Hansestadt das Monopol zur Salzgewinnung, was sie zu einer der wohlhabendsten Städte im Norden machte. Dieser historische Reichtum zeigt sich noch heute im gut erhaltenen, prächtigen Stadtbild
Der Alte Kran in Lüneburg ist ein historischer Hafenkran im Wasserviertel, der seit dem 14. Jahrhundert als Wahrzeichen der Hansestadt gilt und einst für den Umschlag von Salz und schweren Gütern genutzt wurde.
Im Hafenviertel am Stint, dem im Mittelalter wichtigen Umschlagsplatz für Waren, findet man vor dem alten Kran, der früher die Salzsäcke verlud, zwei alte hanseatische Holzboote.
Die auf der Ilmenau liegenden Holzboote sind originalgetreue Nachbildungen zweier Salztransporter, mit denen früher das Lüneburger Salz verschifft wurde.
Das größere Boot mit dem Namen „De Sulte“ ist ein Salzewer, dessen Nachbau sich an Vorbildern aus dem 15. Jahrhundert orientiert.
Lüneburg ist bekannt für seine gut erhaltene mittelalterliche Altstadt, die durch eine Vielzahl prachtvoller Ziergiebel in Backsteingotik, Renaissance- und Barockstil geprägt ist. Diese Giebel prägen das Stadtbild, besonders im Bereich um den Platz "Am Sande" und im Wasserviertel.
Im Jahre 1475 kaufte der Rat der Stadt Lüneburg unter seinem Bürgermeister Dietrich von Dassel eine bereits bestehende Apotheke in der Großen Bäckerstraße 5 und gab ihr den Namen Raths-Apotheke in damaliger Schreibweise.
Knapp 50 Jahre später wurde die Einrichtung in die Große Bäckerstraße 9 verlegt, 1524 neu eröffnet. Dort diente die Apotheke den Einwohnern mehr als 70 Jahre. Aber mit dem wachsenden Wohlstand der Bürger durch den Salzhandel musste der Bau ein prächtigeres Aussehen erhalten, wofür das vorherige gotische Gebäude unter Leitung des Raths-Apothekers Ulricus Luthmer stark umgebaut wurde.
Hier kippt der Giebel nach hinten.
Das tolle Wetter lockt viele Leute nach draußen. In der Sonne ist es schön warm, aber im Schatten ist es "schattig".
Ich habe wieder ein zauberhaftes Café gefunden.
Café Auszeit
An der Münze 14 in Lüneburg.
Absolut empfehlenswert. die Kuchen sind alle selbst gemacht und außergewöhnlich. Der Kaffee schmeckt sehr gut und es hat eine angenehme Atmosphäre. Hier kann man auch wunderbar brunchen oder Mittag essen. Schaut mal auf die Karte. https://auszeitlueneburg.eatbu.com
Mit dem leckeren Kuchen verabschiede ich mich und kehre zurück zu meinem Camper.
Morgen geht es weiter nach Wismar.
bis bald
Eure Barbara
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