Donnerstag, 9. März 2023

Karneval 2023 und andere Sachen


Mitte Februar gab es ein paar schöne Tage, die habe ich genutzt, um an meinem Wohnmobil einige Verbesserungen vorzunehmen.



Im Gaskasten habe ich einen Haken angebracht, um all die Kabel für die Stromversorgung so unterzubringen, dass sie nicht mehr darin herumfliegen und sich verheddern. Außerdem hat der Klappspaten nun auch eine eigene Halterung.



Das Regal in der Heckgarage hat einen Kantenschutz bekommen, so dass das Holz nicht mehr abgeschabt werden kann, wenn ich dort etwas schweres heraushole.

Anfang März bekomme ich noch einen Schwerlastauszug in die Heckgarage, um die Euroboxen besser handhaben zu können. Darüber erzähle ich das nächste Mal.



Ein erster Ausflug in die Frühlingssonne auf den Balkon. Es gibt viel zu sehen, die Vögelchen zwitschern und die Gerüche des Frühlings sind total interessant. Es ist ganz schön schwierig, unsere Katzen zu überreden, mal in die Kamera zu gucken. Drum herum ist es viel interessanter.



Auch die Zugvögel sind schon wieder zurück aus dem Süden. Es kommen viele bei uns vorbei und übernachten auf den Feldern ringsherum.



Am 15. Februar hatten wir ein wunderschönes Abendrot


Anprobe. Andi schaut schon mal nach einem Helm. Dieser ist aber nicht seine Wahl. Das ist mehr etwas für Rollerfahrer.



... Und schon ist Karneval. Ich bin zwar nicht so der Karnevalsjeck, aber ich verkleide mich gerne und bewundere immer wieder die Kreativität der Kostüme bei anderen. So lange genug Platz um mich herum ist, kann ich auch mal in die Menge tauchen. Am besten draußen.


Mit Birgit und Gerd war ich am Karnevals-Freitag auf dem Altermarkt. Es gab kostenfreie Plätze auf der Tribüne zum Sternenmarsch der Karnevalsvereine.



Dieses nette Paar stand mit uns in der Schlage zum Eingang. Das Kostüm und die Perücke haben sie selbst gemacht.



Zwei Zauberer á la Dumbledore aus Harry Potter mit echtem Bart kamen auch über den Platz.


Eine Gruppe Schotten war auch unterwegs. Die haben wir nach der Veranstaltung auf der Domplatte wiedergesehen. Viele von ihnen hatten Musikinstrumente dabei. Vor allem Dudelsäcke. Die hätte ich gerne gehört.



Auf der Tribüne hatten wir ausreichend Platz. Ein kleiner Regenschauer hat uns nichts ausgemacht, da wir überdacht saßen. Gegenüber war die Bühne. Dort wurde schöne Karnevals-Musik gespielt auch ganz viele alte Lieder. Es kamen während der Veranstaltung einige Musikgruppen, wie die Bläck Fööss, und einige andere. Auch das Kinderdreigestirn und das Dreigestirn war da und hat ein Ständchen gebracht. Zum Schluss kam ein Jugendchor und hat mehrere Medleys alter Karnevalsschlager (auf Kölsch: Krätzcher) gesungen. Wir haben selbstverständlich mitgesungen. Das war schon eine tolle Atmosphäre. Was uns aufgefallen ist, es gab keine bösen Worte oder Rangeleien. Alle Menschen waren freundlich, zuvorkommend  und hilfsbereit. Auch sind uns keine Betrunkenen aufgefallen. Das war ein schöner Nachmittag.


Am Samstag Nachmittag bekam ich einen Anruf, Birgit und Gerd hätten eine Karte übrig für das "Pink - Punk - Pantheon" und ob ich nicht mitkommen möchte, bevor die Karte verfällt. Innerhalb von 2 Stunden musste ich bereit sein. So bin ich um 17:00 Uhr zu ihnen gefahren. Diese Sitzung wird auch schon mal im Fernsehen übertragen. 


Wegen Krankheit musste Rainer Pause (rechts) die Veranstaltung alleine moderieren. In der zweiten Halbzeit kam er mit hohen Absätzen und kurzem Röckchen. Als Thema  Frauenquote und gendern, wollte er, dass auch eine weibliche Moderation ihr Recht bekommt.
Rainer Pause ist mittlerweile 75 Jahre alt und turnt in den hohen Absätzen die schmale Treppe rauf und runter und macht viel Blödsinn, ohne zu stolpern. Erstaunlich !




---------------

Auf dem Weg zu Birgit funktionierte auf einmal der Scheibenwischer an meinem Volvo nicht mehr, dann der Blinker und mein Seitenfenster konnte ich auch nicht mehr schließen. Dann sah ich, dass sämtliche Instrumente ausgefallen sind und es auch kein Licht mehr gibt. Zum Glück konnte ich das Auto bis vor ihre Haustür fahren. Nachdem ich es abgestellt hatte, konnte ich es auch nicht mehr starten. Eine Woche später habe ich es in die Werkstatt schleppen lassen. Mittlerweile hat man festgestellt, dass die Zentralelektrik nicht mehr funktioniert. Das wird jetzt instand gesetzt. Eigentlich wollte ich das Auto verkaufen, das geht aber nur, wenn es fahrbereit ist. Ich müsste noch einmal 2000€ reinstecken, damit es Ende des Jahres durch den TÜV kommt. Für ein neues Auto habe ich noch nicht genug gespart. Was nun? Gebrauchtwagen sind im Moment auch noch so teuer, selbst wenn sie 3 Jahre alt sind. Ich glaube ich investiere das Geld noch einmal in mein altes Schätzchen.

-----------


Am Sonntag war ich mit Birgit auf dem kleinen Vorortzug in Longerich. Wir haben für Cosmina und ihre Gruppe Süßigkeiten gesammelt.


Rosenmontag habe ich den großen Rosenmontags-Zug am Fernseher geschaut. Der Dienstagszug in Pesch war dann die letzte Veranstaltung. So habe ich die Karnevalstage gut genutzt. Die Menschen waren froh, dass man nach Corona wieder feiern konnte. Mal sehen, wieviele nach Karneval wieder erkältet sind oder noch mal Corona bekommen.
Bei uns ist alles gut gegangen.



Die Strilizie blüht. Sie hat noch eine Knospe, die aber noch Zeit braucht.


Bei einem Gang durch den Garten sehe ich nicht nur die Krokusse und Schneeglöckchen blühen. Sogar die Kamelie hat schon die erste Blüte geöffnet. Es war die letzten Tage aber auch schon sehr warm - bis 15°C. Ich befürchte aber, der Winter kommt noch mal zurück.





Sogar der Rosmarin hat schon die ersten Blüten geöffnet.




Nachdem ich gesehen hatte, dass mein Womi so lange gestanden hat, dass die Batterie schwächelt, habe ich eine kleine Fahrt unternommen, um sie wieder zu laden. Dabei habe ich eine neue Schnapszahl erreicht.




Der 2. März ist ein sonniger Tag und die erste Hummel sucht nach Nahrung. Ich glaube, sie muss noch einmal schlafen gehen, nächste Woche wird es wieder kalt.


Das Rohr vom Kamin ist irgendwann verschwunden. Andi hat ein neues besorgt und bringt es an. Dabei hat er das alte Rohr auf dem Dach entdeckt.





Seit einigen Tagen kann man am Abendhimmel Venus und Jupiter beobachten, die sich immer näher kommen.



Da meine Freunde in ein paar Tagen in den Urlaub fahren, habe ich meinen Geburtstagsbrunch einen Tag vorgezogen. Wir waren im Club Astoria in Müngersdorf.


Dort haben wir eine sehr schöne Zeit verbracht und lecker gegessen. Es war für jeden etwas dabei. Begonnen haben wir um 10:30 Uhr und gegangen sind wir um 15:30 Uhr.


Das Lokal ist schön eingerichtet. Man kann sich gut unterhalten, da es nicht hallt und die Tische wurden mit schönen Gestecken eingedeckt.


Für die Gäste am Nachmittag zum Kaffee gibt es auch einen Wintergarten. Hier waren auch sehr schöne Gestecke auf den Tischen.



Als ich mein Geburtstagsgeschenk auf den Tisch gestellt habe, hat Lilu den Karton gleich für sich reklamiert. "Besetzt!"



Von Andi bekomme ich einen neuen Außenspiegel für mein Womi und Blümchen von Flo.





Am 7. März kommt der Winter zurück. Es schneit.



Am nächsten Morgen liegt 5 cm nasser Schnee.



Ausgerechnet heute ist der Winter wieder da. Ich muss heute nach Meerbusch und nachmittags fahre ich mit dem Womi nach Stockstadt zum Händler, weil noch einiges zu reparieren und ergänzen ist.

Aber davon erzähle ich das nächste Mal...

Ich wünsche euch eine gute Zeit.

bis bald
Barbara

 

Sonntag, 12. Februar 2023

Dezember 2022 bis Februar 2023


Es gibt ja seit einigen Jahren keinen richtigen Winter mehr in Köln aber Frost schon.


Ein Morgen im Dezember hat der Frost alles wunderschön verziert.


Die warmen Pfötchen der Katzen hinterlassen ihre Spuren auf den gefrorenen Terrassendielen.



und die trockenen Blüten der Hortensien werden eingerahmt.



Ein Wochenende fahre ich mit Birgit und Gerd an die Mosel. In Bernkastel-Kues gibt es in der malerischen Altstadt einen schönen Weihnachtsmarkt.


Auch hier frostige Temperaturen. Aber mit der Sonne am Tag und dem Glühwein am Abend fühlen wir uns wohl.


Schön wird es erst in der Dämmerung. Dann sieht man die vielen Lichter, die sich in der Mosel spiegeln.




Abends kehren wir zum Essen ein.


Der Nachtwächter ist auch unterwegs.
Wir machen uns mit kalter Nase und warmem Bauch langsam auf den Rückweg zu unserer Ferienwohnung.


Ein lustiges Schild. Das passt zu dem Weinort.


Wieder zurück in Köln, gibt es auch hier trotz Energiesparen, weihnachtliche Beleuchtung.


Zu Hause machen wir uns eine warme Suppe.

Kurz vor Weihnachten backe ich doch noch ein paar Plätzchen. Dies sind After-Eight-Plätzchen


An einem Morgen liegt Nebel auf dem Feld hinter unserem Haus.


Lilu möchte am liebsten den ganzen Tag auf dem Balkon bleiben und Vögel beobachten.


Mittlerweile haben sich sogar die Halsband-Sittiche auf unserem Balkon eingefunden.



Wir haben seit einiger Zeit sehr viele verschiedene Vögel im Garten. Außer den Kohlmeisen und Blaumeisen, Tannenmeisen, Rotkehlchen, Buchfink, Zaunkönig, Eichelhäher, Elstern, Buntspecht, Grünspecht, Kleiber, Amsel, Tauben, dieses Jahr das erste Mal auch einen Distelfink oder auch Stieglitz genannt. Nur Spatzen haben wir hier nicht mehr.



Meine Freundin hat mich zu Weihnachten reichlich beschenkt. Selbstgemachten Eierlikör und für unterwegs die essbaren Waffelbecher dazu. Eine Tasse mit Vogelfutter und zwei Sitzunterlagen für das Wohnmobil.


Sylvester haben wir gemeinsam gefeiert im kleinen Kreis.


Der Gärtner war da und hat im Garten viel zurückgeschnitten. Als ich ihn verabschiedet habe, gab es einen wunderschönen Regenbogen.


An einem sonnigen Tag war ich mit Birgit spazieren am Adeneuerweiher und wir haben uns anschließend am Club Astoria einen Kakao und ein Stückchen Kuchen gegönnt.



Ein Besuch im Gartencenter ist auch immer schön. Dort gibt es schon Blühendes und man kann sich schon mal Anregungen für das Frühjahr holen.

Mit meiner Kunstgruppe haben wir zur Zeit das Thema Kölner Sagen und Märchen. Ich habe mir die Heinzelmännchen zu Köln als Thema gewählt. Jeder hatte einen Rahmen, den er dazu gestalten konnte. Wenn alle fertig sind haben wir fünf verschiedene Bilder. Die sollen dann wieder zum Verkauf angeboten werden.

 Das Geld spenden wir wieder einer Organisation. Dies ist jetzt unser fünftes Charity-Projekt. So haben wir schon Einiges spenden können. An die Flutopfer der Ahr, Ukrainehilfe, Kinderkrankenhaus, Pferdeschutzhof etc. 



Nach einer weiteren Frostnacht hat sich in der Vogeltränke auf dem Tisch ein seltsamer Zapfen gebildet.



Heute sogar mit Puderzucker-Schnee.



Wir haben einen Ausflug nach Düsseldorf gemacht. Im japanischen Viertel waren wir dann noch sehr lecker essen.
 


Einmal richtig Schnee sehen.
Mit Birgit und Gerd bin ich in die Eifel gefahren und dort sind wir durch den Schnee gewandert.


Die Bäume waren dick mit Schnee bedeckt. Sogar die Stromleitungen entlang der Straße hingen durch, weil der Schnee darauf so schwer ist.


Der kleine Weiher, an dem wir vorbeikommen, ist zugefroren.



Eine wunderbare Winterlandschaft und gar nicht weit weg von Köln.(ca. 85 km)

Startpunkt war der Parkplatz in Wahlerscheid, nicht weit von Monschau.


Nach unserer Wanderung sind wir nach Monschau gefahren. Dort war die schöne kleine Altstadt noch ganz verschlafen und nur wenige Touristen haben sich in der Woche hier hin verirrt. Einige Geschäfte waren geöffnet. Wir haben sogar ein kleines Café gefunden und dort leckeren Kuchen und Kaffee bekommen.



Überall Eiszapfen.





Der Gärtner hat ja einiges zurückgeschnitten und ich habe die Zweige ins Wasser gestellt. Nach 2 Wochen fingen sie an zu blühen.



Was gibt es Schöneres als leckeres warmes Essen in der kalten Jahreszeit. Heute gibt es eine Reispfanne mit Gemüse und Lachs.


Die schönen grünen Halsband-Sittiche sind auf Tour, um zu sehen, wo es was zu futtern gibt.


Bei einem Restaurantbesuch habe ich eine kuriose Lampe entdeckt. Ein alter Motorradhelm auf einen Schraubenschlüssel montiert.

Es ist ja doch so einiges passiert in dieser Zeit. Leider ist das Wetter seit Wochen nicht so toll. Ich denke, bei Sonnenschein hat man auch wieder mehr Lust rauszugehen.


Bis zum nächsten Post wünsche ich allen eine gute Zeit.

Liebe Grüße

Barbara