Nach dem Besuch in der Eifel fahre ich Richtung Pfalz.
in Bad Bergzabern treffe ich mich mit Sabine und Wolf. Sie haben ihren Sohn besucht und eigentlich wollten wir noch einen Tag zusammen am Silzer See stehen, dort war es aber so matschig und kalt, und sie hatten ihren großen Hund dabei. Also haben wir das abgebrochen und sie sind nach Münster zurückgefahren und ich habe noch ein paar andere Sachen gemacht.
Schlosshotel
Bad Bergzabern ist eine Stadt im rheinland-pfälzischen Landkreis Südliche Weinstraße und gemessen an der Einwohnerzahl – nach Herxheim – dessen zweitgrößte Ortsgemeinde.
Nach einem kleinen Rundgang durch die Altstadt nehmen wir schon wieder Abschied und verabreden uns für später im Oktober.
Ich fahre weiter nach Weißenburg in Frankreich. Kurz hinter der Grenze kaufe ich bei Carrefour ein und tanke dort noch preiswert. Dann besuche ich noch das kleine Städtchen.
Die kleinen Geschäfte sind schön dekoriert und laden zu manchen Leckereinen ein.
Es gibt hier sehr schöne Fachwerkhäuser und ein kleiner Kanal mit vielen Blumen führt durch die Stadt.
Für die Nacht habe ich einen kostenfreien Stellplatz gefunden. Sehr zentral gelegen und ruhig. Das Städtchen ist nett und hier kann man gerne noch einmal hinfahren.
Am nächsten Tag fahre ich nach Neustadt an der Weinstraße.
Leider ist der große Parkplatz, den ich mir ausgesucht hatte gesperrt. Hier findet ein Oktoberfest statt. Ich finde aber am Bahnhof einen Parkplatz, löse mein Ticket und mache mich zu Fuß auf in die Stadt.
Neustadt ist eine größer Stadt und hat viele kleine Plätze und Einkaufsstraßen.
Gemütliche Innenhöfe laden zu Speis und Trank ein. Hier an der Weinstraße kann man sicher überall gut essen und bekommt dazu einen guten Wein.
Apropos Wein... ich fahre noch zu
Da ich in der engen Straße vor dem Haus geparkt habe, wollte ich mich beeilen. Da wurde mir gesagt, dass sie auch einen Stellplatz für Wohnmobile haben auf dem Grundstück hinter der Winzerei. Natürlich wurde mir der schöne Stellplatz auch gezeigt. Beim nächsten Mal kann man eine ausgiebige Weinprobe machen und auch lecker essen und anschließen den Rausch ausschlafen. 😀
Ich fahre weiter bis nach Andernach. Dort wollte ich schon immer mal hin und den Geysier sehen.
Direkt am Rhein gibt es einen großen Stellplatz. Eine nette burschikose Frau weist einen ein. Hier kann nicht jeder stehen wo er will. Aber wenn es geht, macht sie es möglich.
Natürlich erkunde ich erst mal das Städtchen.
Andernach ist eine große kreisangehörige Stadt mit rund 30.000 Einwohnern im Landkreis Mayen-Koblenz im nördlichen Rheinland-Pfalz. Als römische Gründung und eine der ältesten Städte Deutschlands feierte es 1988 sein 2000-jähriges Bestehen.
Das Rheintor
Die Holzbrücke an der Stadtmauer in Andernach ist eine markante moderne Ergänzung der historischen Befestigungsanlage, insbesondere im Bereich des Helmwartsturms
Andernach ist auch schon 2000 Jahre alt. Wenn man die alten Mauern und Tore sieht, kann man es kaum glauben.
Erinnert mich alles ein bisschen an Trier. Dort waren ja auch die alten Römer und haben ähnlich gebaut.
Im Burggraben gibt es ein Paradies für Hühner.
Ob die Tür auch 2000 Jahre alt ist? Sicher nicht, die wäre ja schon weggerostet. 😏
Das Bollwerk steht direkt am Rhein. Hier ist wohl ein beliebter Treffpunkt der einheimischen Jugend.
Von hier aus kann man prima den Rhein rauf und runter gucken.
Unten drunter durch kommt man trockenen Fußes wieder zum Stellplatz.
Ich stehe direkt an der "Rezeption" sieht aus wie der Bauwagen von Peter Lustig.
Hab sogar eine eigene Terrasse vor der Tür. 😉
Nach einer guten Nacht gehe ich am nächsten Tag zum Geysir-Erlebniszentrum. Das ist ein interaktives Museum, das sich dem höchsten Kaltwassergeysir der Erde widmet.
Besucher erfahren dort auf spielerische Weise Wissenswertes über Vulkanismus und die Funktionsweise des Geysirs. Der Besuch beinhaltet eine Schifffahrt zum Namedyer Werth, wo der Geysir bis zu 60 Meter hoch ausbricht.
Sehr anschaulich wird man durch das Museum geführt. hierfür sollte man sich schon 2 Stunden Zeit nehmen. Wenn man früh dort ist, ist es noch nicht voll.
Es gibt viele Stationen die Physik gut veranschaulichen.
Vom obersten Stockwerk hat man einen guten Ausblick.
Zudem gibt es eine Fotoausstellung "Finsterlay", die auf den Spuren der Basaltsteinbrücke in der Osteifel ist. Sehr interessante Bilder, viele nachts fotografiert.
Wieder draußen habe ich noch etwas Zeit, bis das Schiff zum Geysir losfährt.
Also laufe ich noch ein wenig durch die Angrenzende Altstadt und finde dort einen alten Postbriefkasten, der aber heute noch genutzt wird.
Vom Anleger aus, kann man den modernen Bau des Geysir-Museum sehen.
Vor der Abfahrt...
Vom Boot aus hat man einen schönen Blick auf verschiedene Gebäude der Stadt.
Nicht weit entfernt legen wir schon wieder an und müssen vom Anleger gut 5 Minuten unter einer Brücke durch bis zum Geysir laufen.
Noch ist Ruhe.
Aber plötzlich tut sich was.
Der Geysir in Andernach ist der höchste Kaltwassergeysir der Welt und bricht etwa alle 100 bis 120 Minuten (ca. alle 2 Stunden) aus. Ein Ausbruch dauert ungefähr 8 bis 15 Minuten, bei dem die Wasserfontäne bis zu 60 Meter hoch schießt. Der Besuch erfolgt nur über das Erlebniszentrum mit Schiffstransfer.
Nach ca. 10 Minuten ist der Spuk vorbei und es geht mit dem Schiff zurück nach Andernach
Schön war's. Jetzt geht es wieder nach Hause.
Aber schon bald geht es wieder los.
bis bald.
Barbara




































































































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