Freitag, 11. Februar 2022

Winter 2022 mit Corona

 

Es ist zwar Winter, aber in Köln fällt dieses Jahr kein Schnee. Wir haben auf dem Feld hinter unserem Grundstück Frühnebel und können für diesen Tag mal auf etwas Sonne hoffen, wenn sich der Nebel verzogen hat.

Das Wetter ist ja nicht nur kalt und dunkel, es gibt auch kaum Sonne, dafür viele Wolken und einiges an Regen.


Seltsamerweise wird nachts oft der Himmel klar und der Vollmond lässt sich blicken. Mir wäre es lieber, wenn nachts die Wolken wären und Regen und tagsüber öfter mal Sonne.


Einige Nabarn und auch wir haben den Garten mit Lichtern in Szene gesetzt. So hat man wenigstens Abends noch ein stimmungsvolles Bild vom Garten.


Die Hebst-Kamelie zeigt immer noch wunderschöne Blüten und das kurz vor Weihnachten.


Unsere beiden Miezekatzen haben einen neuen Kletterturm zu Weihnachten bekommen. Der scheint toll zu sein. Er steht direkt am Fenster und sie wechseln sich ab mit dem Aussichtsturm, um in den Garten zu schauen. Interessant ist es auch, dass im Turm Durchlässe von einer Ebene zur anderen sind. Wenn wir dort ein Spielzeug hineinlegen, klettern sie im Turm rauf und runter.




Die Weihnachtsdeko ist dieses Jahr etwas schlichter und vor allem muss sie Katzenfreundlich sein. Also elektrische Kerzen und nur Sachen, die nicht so leicht kaputt gehen.


Dafür schenkt uns die Natur die schönste Deko. Auf dem Tisch auf dem Balkon spiegelt sich der Mond und lässt das Muster der Eisblumen sehr plastisch erscheinen.


Die Blätter des Efeu haben einen Zuckerrand.


Am 24. Dezember haben sich meine beiden Jungs Maultaschen mit Kartoffel- und Rettichsalat gewünscht. 


Unser Weihnachtsbaum ist modern und hoffentlich Katzensicher. Der kleine Buddah hilft mit seinem Gewicht, damit der Baum nicht umfällt.


Fast schon Tradition an Weihnachten: Sissi


Natürlich muss man auch ab und zu mal auf den Balkon und schauen, was die Vögel und Eichhörnchen machen.


Zu einem Treffen mit meiner Kunstgruppe mache ich ein paar italienische Blätterteigpralinen, die kann man ohne Besteck essen und braucht keinen Teller.


Wir fütten die Gartenvögel im Winter aber das Eichhörnchen hat die Futterquelle auch entdeckt und klaut den Vögeln das Futter.


Den Baumstamm hinauf und dann kopfüber an einen Ast gehängt, um an die leckeren Erdnüsse zu kommen. Der Kollege ist schon fertig und rast den Baumstamm wieder hinunter.


Die Nachbarn füttern die Eichhörnchen und sie verscharren die Walnüsse und Haselnüsse im Garten. Ich kann bald eine Baumschule aufmachen, da ich jedes Jahr ca 30 kleine Sprösslinge aus den Beeten ziehen muss.


Die Gesellen machen selbst vor der Futterröhre nicht halt. Mittlerweile musste ich den Deckel mit Draht verschließen, da sie diesen öffnen können und halb in der Röhre stecken, um an die Sonnenblumenkerne zu gelangen.


Die Christrosen blühen im Dezember/Januar und wenn die Temperaturen an die 10° C erreichten, kommen sogar die Bienen, um sich Futter zu holen.


Guckguck - wo bin ich?


Das neue Jahr hat begonnen und mir ist schon sehr nach Frühling. Die Weihnachtsdeko ist wieder in den Kartons verschwunden und ich habe mir einen dicken Strauß Tulpen gekauft. Der Farbtupfer auf dem Tisch bringt jeden Tag eine bunte Freude.
 

Mitte Januar war uns nach Schnee. Also sind wir an einem Mittwoch in die Eifel gefahren, in die Nähe von Hellenthal.


Hier hat man noch richtig Schnee. Also machen wir uns auf einen schönen Rundwanderweg.


Es geht durch Wald und Feld - anfangs auch noch mit etwas Sonne.


Es geht bergauf und bergab, entlang einer Loipe und nach 3 Stunden kommen wir wieder am Parkplatz an.


Die verschneiten Bäume sehen wurderschön aus.




Am Ende des Rundwanderwegs begrüßen uns eine Reihe von großen und kleinen Schneemännern.


Es war ein schöner Wandertag und zum Schluss sind wir noch in einem Café eingekehrt und haben uns einen warmen Apfelstrudel und einen schönen heißen Kaffee schmecken lassen. Abends bin ich nach den 11 km platt ins Bett gefallen und habe guuuut geschlafen.


Nach langer Zeit wollte ich das Wohnzimmer mal wieder umräumen. Jetzt gefällt es mir viel besser, es sieht größen und gemütlicher aus.



Nun ist auch Platz für das neue Trainingsgerät, das sich Andy bestellt hat.


Dem Sofa habe ich auch noch eine neue Husse spendiert. 


Wenn der Aussichtsturm besetzt ist, kann man auch wunderbar vom Sofa aus in den Garten schauen.


Was macht man nicht alles, wenn man wegen Corona nicht viel unternehmen kann. Wir machen Kimchi.
Kimchi nennt man in der asiatischen Küche sowohl die Zubereitung von Gemüse durch Milchsäuregärung als auch das auf diese Art fertig zubereitete Gemüse.

Die Idee dazu hatte Andi. Also haben wir Chinakohl, Möhren und Rettich gekauft. Nach dem Putzen wurde das Gemüse kleingeschnitten und gehobelt. Dann wird ein Sud aus Fischsoße, Salz, Chili und verschiedenen Gewürzen sowie Knoblauch und Ingwer hergesgellt. 



Dann schichtet man es in Einmachgläser füllt mit Sud auf und stellt es 5 Tage bei Zimmertemperatur mit aufgelegtem Deckel in eine dunkle Ecke. Danach soll es 5 Wochen in den Kühlschrank. Die Milchsäuregärung fermentiert das Gemüse, ähnlich wie bei Sauerkraut.
Wir haben auch schon mal probiert und es schmeck ganz gut. Es ist sehr gesund und gut für Bauch und Darm.


Heute sollte es zum Essen auch Kartoffeln geben. Im Beutel war ein perfektes Herz.


Sogar nach dem Schälen sah es wunderschön aus. Eigentlich viel zu schade zum essen. 


Von meiner Freundin habe ich einen mit Vogelfutter gefüllte Kaffeebecher bekommen. Den habe ich auf den Balkon gehängt, dann haben auch die Katzen ein bisschen Kino, wenn er von den Meisen besucht wird.



Heute gibt es gefüllte Paprikaschoten, die hatten wir schon lange nicht mehr. Uns hat es gut geschmeckt.



Es ist nicht zu kalt und ich gehe mit meiner Freundin im Park spazieren. Dabei sehen wir eine Gruppe junger Leute, die sich im Mittelalterkampf üben.


Es ist interessant anzusehen und ich finde es schön, dass sie sich an der frischen Luft bewegen, statt vor dem Computer zu hocken.



Ein Stückchen weiter sehen wir die ersten Osterglocken. Einige blühen schon, andere stehen schon in den Startlöchern. 


Die Winterlinge in meinem Garten blühen auch schon...


...auch die Schneeglöckchen sprießen.


In der warmen Stube räkelt sich Pipa auf dem warmen Fußboden und faltet ihre Pfötchen.


Der "Elypsentrainer" ist da. Hugo heißt er. Beim Training kann man aus dem Fenster in den Garten schauen oder dabei Fernsehen.


Jetzt kann es losgehen.


Na ja, es ist schon Mitte Februar und ich freue mich auf das Frühjahr, denn...



Hoffentlich wird es bald wärmer und man kann wieder mehr draußen unternehmen. Ich sehne mich nach Sonne und Wärme. Ich möchte gerne wieder in den Garten und Frühlingsblumen setzen.

Bleibt alle gesund und habt trotz Corona eine schöne Zeit.


Eure Barbara



Freitag, 17. Dezember 2021

Ein Wanderstein


Vor der Haustür haben wir ein kleines Beet, das mittleiweile schön zugewachsen ist.


Jedes Jahr wird der Baum ein wenig zurückgeschnitten und im Winter fangen die Christrosten an zu blühen.


In diesem Jahr ist das Grab meines Vaters abgelaufen und ich wollte es nicht verlängern. Aber der Stein, den meine Mutter damals ausgesucht hat, ist so schön, dass ich ihn gerne behalten wollte. Es ist auch kein klassischer Grabstein sondern ein Naturstein.
Also habe ich einen Steinmetz beauftragt, diesen von der Schrift zu befreien und bei uns vor der Tür aufzustellen. Dort soll dann unsere Hausnummer drauf.


Fast ein halbes Jahr nach Ablauf, bekam ich den Anruf, dass nun alles vorbereitet sei. Also habe ich den kleinen Rhododendron und die Christrose ausgegraben und in einem Topf zwischengelagert. Die Muschelzypresse wurde noch etwas zurückgeschnitten und alles vorbereitet.


Am Freitag hat man schon mal den Stein gebracht und vor der Bank gelagert.


Den Montag darauf kam Herr Huber vorbei und hat den Stein dann gesetzt. Die kleine Eidechse sollte drauf bleiben.


Dieser Stein erinnerte uns immer an die Dolomiten, wohin mein Papa gerne reiste. Wir waren oft zum Skifahren dort und dann schaute der Langkofel so ähnlich aus.


zwei Tage später war es trocken und ich habe die Pflanzen wieder in die Erde gesetzt.


Jetzt fehlt nur noch die Hausnummer. Leider habe sie die Ziffern aus dem falschen Material bestellt und nun werden die neuen erst im Januar bestellt und vielleicht im Februar geliefert. Das macht ja nichts. Es sieht auch so schon aus, als wäre es immer so gewesen.

Die kleinen Steine am Fuß habe ich so drapiert, dass es vom Vordach tropfen kann und dabei nicht die Erde wegspült.
 

So ist der Stein gewandert und ich habe eine schöne Erinnerung.

bleibt alle gesund und genießt jeden Tag.

liebe Grüße
eure Barbara