Freitag, 2. August 2024

Tourne-Mobil-Freunde Treffen 26. - 28.7.2024

 Vom 26. - 28.7. haben wir ein Tourne-Treffen in Graach an der Mosel gehabt.


Ich bin schon am Donnerstag angereist, damit ich noch die Schilder aufhängen kann und ich war nicht die erste auf dem Platz. 


Bis zum Abend waren schon 16 Fahrzeuge angereist.


Mit meinem Nachbarn bin ich mit dem Fahrrad nach Kues ins Eiscafe gefahren. Es war Sonne und warm und der kleine Ausflug war erfrischend.


Abends wurden die Tische aneinander gestellt und der Grill aufgebaut. 


Am Freitag ging es Schlag auf Schlag und alle paar Minuten habe ich Neuankömmlinge begrüßt. An dem Tag habe ich nur auf dem Platz 7 km zurückgelegt.


Das schöne bei den Treffen ist, dass man immer was neues sieht und sich austauschen kann. Durch die Facebook-Gruppe kennen wir uns schon ganz gut und auch bei den letzten Treffen ist die Gruppe immer mehr zusammengewachsen.


Jeder bringt seinen Stuhl mit und man hockt zusammen und erzählt.


Überall gibt es etwas zu sehen und jeder ist bereit, zu zeigen, wie er seinen Tourne eingerichtet hat oder was er noch verbessert hat.


Ich habe noch etwas gesehen, was ich an meinem Tourne verbessern kann. An der Schiebetür eine Bürste, damit sich dort nicht so viel Straub und Dreck sammelt.


Und eine Thermo-Fußmatte im Fahrgastraum, die ist besser sauber zu halten und für das Wintertreffen im Januar sicher die bessere Alternative.


Der Sonnenschutz wurde auch mehrfach nachgefragt.


Leider fing es in der Nacht zu Samstag an zu regnen. Aber man hat sich unter den Markisen getroffen und gefachsimpelt. Kurz vor 16:00 haben sich dann 33 Personen auf den Weg zu einer Weinprobe gemacht.


Gerd hat das vermittelt und wir haben dort trocken unter einem Dach gesessen.





Ivonne und Simone haben sich hübsch gemacht mit einem selbst gemachten Tourne-T-Shirt.



Vor der Weinprobe gab es einen sehr leckeren Rollbraten mit Kartoffelsalat. Eine gute Grundlage für die anschließende Weinprobe.


Herr Blesius sen. hat uns dann immer etwas über den jeweiligen Wein und die besonderen Eigenschaften erklärt.


Am besten kam der "Tacheles" an, der auch noch eine schöne Geschichte hat und außerdem Preise gewann.

Im Februar 1926 sind die Weinbauern zum Rathaus in Bernkastel gezogen und haben gegen die Einführung einer Weinsteuer protestiert, was so weit ging, dass sie das Rathaus leergeräumt haben.  Auf dem Etikett ist sogar noch ein Foto des damaligen Protestes zu sehen. Da hat man mal "Tacheles" gesprochen.


Die Weine auf der Karte wurden alle probiert.



Mit jedem Glas Wein wurde die Gesellschafft ausgelassener und lauter.

Eigentlich war die Veranstaltung für 16:00 bis 19:00 Uhr geplant. Gegangen sind wir dann (einige weinseelig) gegen 21:00 Uhr.




Da es nur 5 Minuten Fußweg zum Platz sind, wurde noch einiges an Wein eingekauft.


Da es immer noch regnete wurden zwei Autos so hingestellt, dass beide Markisen mit einer Plane verbunden werden konnten.



Insgesamt 22 Personen fanden hier Platz.



Gerald hatte eine Soundbox mit und für Musik gesorgt. Anfangs sollte das wohl nur ein bisschen untermalen, dann kamen Musikwünsche von Biene Maja bis Cordula Grün. Zum Schluss war Stimmung wir in der Skihütte.





Am Sonntag wurde ausgeschlafen, das Wetter wurde immer besser und einige haben mit der Drohne schöne Aufnahmen vom Platz gemacht.


Insgesamt waren 46 Fahrzeuge da. Mit so vielen hatte ich nicht gerechtet. Es hat allen gut gefallen und ich wurde um Wiederholung gebeten. Mal sehen....


Die meisten mussten Sonntag zurück, aber es gabt auch einige, die noch bleiben wollten.


Am Montag waren noch 8 Fahrzeuge übrig, Wir haben wieder einen langen Tisch gemacht und noch bis zum späten Mittag zusammengesessen. Keiner wollte den Anfang machen und abfahren. 

Der einzige Nachteil an diesem Tag: die Weinberge wurden gespritzt. Das macht man heute mit dem Hubschrauber.


Es war ein tollen Wochenende und hat viel Spaß gemacht.  ich freue mich schon auf des nächste Treffen. Das findet Ende Januar in Gastein statt. 

Viel Spaß beim Lesen und

bis bald

eure Barbara


Schlaflabor


Am 16 und 17. Juli war ich im Schlaflabor im Severrinsklösterchen. Leider hatte ich das Zimmer dirkekt über der Einfahrt für die Krankenwagen. Zum Glück hatte ich Ohrstöpsel mit.


Um 19:00 Uhr sollte ich da sein. Ab 8:00 Uhr wurden wir alle verkabelt und dann konnten wir noch aufbleiben, lesen oder uns sonstwie beschäftigen. Dann versuchte ich mühsam zu schlafen, was nach einiger Zeit auch geklappt hat.




mit den ganzen Kabeln und zwei Boxen um den Körper geschnallt, war es sehr ungewohnt.



Einige Kabel wurden festgeklebt und auch auf dem Kopf gab es eine Paste, um die Sensoren zu befestigen. Die Paste war wie Pappmaschee, das habe ich mir am nächsten Morgen aus den Haaren gezogen.


Die Pflaster am Hals haben leider leichte Schäden hinterlassen. Ist aber mittlerweile wieder verheilt.

Am nächsten Morgen um 6:00 Uhr wird man geweckt und entkabelt. Um 7:00 Uhr gibt es Frühstück. Ab 8:00 Uhr ist Visite und gegen 10:00 Uhr kann man gehen. Ich habe mich mit meiner Freundin verabredet und wir waren schön brunchen in einem kleinen Café. Dann sind wir am Rhein entlang spaziert und sind dann am Ubier-Ring noch ein Eis essen gegangen. Gegen 17:00 Uhr haben wir uns verabschiedet und ich habe auf der Severinstraße etwas gegessen und noch ein bisschen Musik gehört auf dem Severinskirchplatz.


Um 20:00 musste ich wieder im Schlaflabor sein und wurde erneut verkabelt, diesmal mit einem CPAP-Gerät, das jede Stunde mit etwas mehr Luftdruck eingestellt wurde. Zum Glück hatte ich keine Vollmaske sondern nur eine Nasen-Maske, aber der Schlauch ist trotzdem störend.

Am nächsten Morgen wieder entkabelt, Frühstück und warten auf die Visite. Ich habe wohl viele Aussetzer und die Sauerstoffsättigung ist zu niedrig. Die nette Dame am Empfang hat mir noch einen Tipp gegeben für eine kleinere Maske, bei der der Schlauch auch nicht vorne, sondern oben ist und somit nicht stört. Nach der Visite kam jemand von der Firma Löwenstein und hat mir ein CPAP Gerät vorgeführt, erklärt und die kleine Maske angepasst.

Auf Nachfrage, ob es einen Adapter für eine 12V-Versorgung im Wohnmobil gibt, hat er mir auch etwas empfohlen. Das habe ich mir gleich abfotografiert.


Nun steht das Gerät auf dem Nachttisch und versorgt mich mit Luft.


So gehe ich nun ins Bett 😏



Leider war die Maske zu eng eingestellt, so dass ich am nächsten Morgen Tränensäcke hatte. Durch die strammen Gurte kann die Lymphe nicht richtig fließen. Nachdem ich die Gurte angepasst habe, funktioniert es besser.

 

Sogar im Wohnmobil kann ich das Gerät nutzen, wenn ich Landstrom habe. Bis es den 12 V-Adapter wieder gibt, dann geht es auch über die Batterie.