Donnerstag, 19. April 2018

Frühling 2018


Nach dem gefühlt langen Winter sehnt sich das Auge nach Farbe und der Körper nach Wärme und Sonne. Im März gab es schon ein paar zaghafte sonnige und etwas wärmere Tage und die Natur sprang förmlich aus den Startlöchern.

Es waren die ersten Frühlingsboten, die mit intensiven Farben den Frühling ankündigten.

Auch in der Wohnung braucht es etwas Farbe. Die Ranunkeln haben eine Unterstützung durch einen farbigen Kochlöffel bekommen. Das sieht witzig aus und leuchtet in der Wohnung.
...und dann kam Ostern. Dieses Jahr leider nicht so schön, es war kalt und feucht und die Natur hat noch einmal einen Mittagsschlaf eingelegt.
Seit Mitte April explodiert die Natur. Es ist warm und sonnig, die Leute sitzen draußen und sind so freundlich wie das Wetter. Die Vögel zwitschern so wunderbar und überall blüht es und summt.
Die Sternmagnolie blüht dieses Jahr besonders viel, als wolle sie das Frühjahr mit ihrer Blütenpracht begrüßen und bitten zu bleiben.
Zum Geburtstag habe ich von den Kollegen einen Gutschein für einen Pflanzenmarkt bekommen, den habe ich natürlich jetzt eingelöst und meine Töpfe und den Kasten auf der Fensterbank vor der Haustür neu bepflanzt.
In diesem Jahr kommen mehr Rot-, Rosa- und Blautöne in die Pflanzgefäße.
Ich hoffe nur, dass es bis zu den Eisheiligen Mitte Mai nicht mehr allzu kalt wird. Sonst muss ich die Blumen ein wenig einpacken, damit sie keinen Frost abbekommen.
Sind das nicht herrliche Farben. Auch am Teich tut sich einiges. Die Kröten haben abgeleicht und die Sumpfdotterblumen strahlen mit einem satten Gelb.
Die Traubenhyazinthen bezaubern mit ihren kleinen Glöckchen und der Bärlauch  sprießt wie wild. Am Wochenende werde ich ihn ernten und Bärlauchpesto und vielleicht auch Bärlauchbutter, Bärlauch-Salz, und was es sonst noch so gibt, herstellen. Ich mag Bärlauch sehr, da es das feine Aroma von Knoblauch hat, man aber hinterher nicht so danach riecht. Außerdem eignet er sich als Kraut für Salat oder auf Eierspeisen oder kleingehackt auf einer Frühlingssuppe.
Von allen Narzissen gefallen mir die weißen mit dem gelben Blütenkelch und dem roten Rand am besten. Allerdings gibt es auch wunderschöne gelbe, die ganz besonders intensiv duften.
Im März hatten wir einen Gärtner beauftragt, die drei großen Bäume zu schneiden. Ich habe den Eindruck, dass sie jetzt noch mehr blühen, weil sie ein paar Äste hergeben mussten.
Auch mein kleiner Apfelbaum fängt an zu blühen und die Bienen und Hummeln tun sich gütlich an dem frischen Nektar. Vielleicht gibt es in diesem Jahr mal wieder etwas mehr Obst, da das Wetter so gut ist und die Insekten ungestört vom Regen die Blüten bestäuben können. Im vergangenen Jahr war die Blütezeit sehr kühl und verregnet und am Apfelbaum war im Herbst nur ein Apfel, den haben dann auch noch die Vögel und Eichhörnchen geerntet. Auch die Kirschen blühen fantastisch und ich hoffe, ich kann im Sommer wieder Marmelade machen.
Im Mai werde ich wieder Spargelgerichte in allen Variationen zaubern und zum Nachtisch gibt es Erdbeeren. Auch die Erdbeermarmelade ist schon verbraucht und ich muss für Nachschub sorgen.
Die japanische Quitte hat im Herbst einen Rückschnitt bekommen und jetzt blüht sie so wundervoll.
Auch die Azaleen fangen an zu blühen und ich freue mich schon, wenn die ganze Pracht im Garten für farbenfrohe Tage sorgt.
Die Kamelien haben schon die ersten Blüten geöffnet. Jeden Tag kann man etwas neues entdecken und ich freue mich täglich nach der Arbeit in meinen Garten zu gehen.
Die kleine Steinnelke und das Blaukissen habe ich vom Pflanzenmarkt mitgebracht und werde es noch am Teich einpflanzen. Dazu muss ich aber noch vorher ein bisschen Unkraut zupfen.
Auf dem Tisch auf unserem Balkon blüht es auch schon und der Jasmin begrüßt mich jeden Morgen, wenn ich kurz auf den Balkon gehe und den Morgen begrüße.
Die Tulpen liegen in den letzten Zügen und stahlen noch ein bisschen mit der Sonne um die Wette.
Auch im Büro habe ich mir ein paar Ranunkeln hingestellt, damit ich auf der Nordseite ohne Sonne wenigstens etwas Frühlingsfarbe habe.
und weil mir die Blumen und Blüten so gut gefallen habe ich mich an einem Blumenbild in Acrylfarbe gewagt. Ich finde, es ist gar nicht so schlecht für den ersten Versuch.
Nun wünsche ich euch eine schöne Frühlingszeit im Sonnenschein.

Eure Barbara

Samstag, 3. März 2018

Karneval 2018


Karneval ist in Köln Ausnahmezustand.
Viele Firmen, vor allem in der Innenstadt, arbeiten Weiberfastnacht nur bis Mittag und am Rosenmontag sind die meisten Geschäfte geschlossen. Ein mehrstündiger Umzug von ca. 8 Kilometern geht durch die Innenstadt und mehr als eine Million Menschen stehen am Zugweg und schauen zu.



 In diesem Jahr ist mein Motto Schneemann bzw. Schneefrau. Im Büro gibt es ab 11:11Uhr ein Frühstück, zu dem jeder etwas mitbringt und Mittags gehen viele dann ins Funkhaus zur großen Karnevalsparty. In diesem Jahr war das Wetter zwar sehr kalt aber auch sonnig. Ich bin nicht so lange geblieben, da ich eine Erkältung im Anzug hatte. Um 15:00 Uhr saß ich schon gemütlich zu Hause auf meinem Sofa.



 Sogar die Maus und der Elefanten wurden kostümiert.


 Abends waren wir in einer kleinen Vorstadtkneipe eingeladen. Das war sehr gemütlich und wir haben dort den Geburtstag eines guten Freundes gefeiert.


 Leider sind einige Fotos nicht so scharf geworden, da es etwas zu dunkel im Raum war.


 Durch die Lichteffekte gab es aber tolle Farbspiele auf den Gesichtern.



 Mit Blitzlicht ist es zwar deutlicher, aber nicht so stimmungsvoll.


Alaaaaaf ihr Jecken.

Mir ist eingefallen, dass ich doch mal alle meine bisherigen Kostüme in den vergangenen Jahren einscannen oder abfotografieren könnte. Viele habe ich nur als Papierfoto vorliegen, aber dann habe ich mal alles an einem Ort. Also bleibt gespannt, es sind einige sehr schöne Kostüme dabei.
 

Hier kommen ein paar gaaanz alte Fotos: Oben mit langem Haarteil beim bemalen meines Chefs.

Links ein altes Kostüm meiner Mutter. Damals in Anlehnung an die beliebte Serie "Raumpatrouille" mit dem Raumschiff Orion. 




Unten mit schwarzer Perücke; das ist auch schon sehr alt.
 

 In einem Jahr haben einige Kolleginnen die Idee gehabt als Chips-Tüten zu gehen und wir haben in den Wochen vor Karneval genäht, gebügelt und gestickt, bis alles fertig war. Aus einer Chipstüte habe ich mir auch noch eine kleine Tasche genäht.


Das muss ungefähr 2001 oder 2002 gewesen sein, mein Mann ist nicht aus Köln und die bunte Weste war auch die einzige "Verkleidung".


2015 habe ich mir aus einem Netzhemd und 100 Luftballons und Fisch (ein altes Spielzeug meines Sohnes), der auf einen Handschuh genäht wurde,  eine Seeanemone gebastelt.




In dem Jahr war die Devise "eine Armlänge Abstand". Das Kostüm hat mir viel Platz gelassen.




2014 bin ich als "Mary Poppins" unterwegs gewesen. Leider sind die Fotos nicht scharf geworden und etwas zu dunkel. Oder ich hab die Augen zu. Tja, wenn man schon mal jemanden bittet ein Foto zu machen. :(



Im Jahr 2013 habe ich mir ein Kostüm selbst geschneidert. Das ist die Kürbisprinzessin aus dem Onlinespiel Grand Fantasia. Leider ist auch das Foto unscharf geworden.

Ich werde in meinen Fotoalben noch mal suchen und weitere Fotos einscannen. Ob ich aber die Jahre dazu noch weiß ??

meine Malerei


Jetzt wird's kreativ ;-)

Ich möchte mal alles, was ich so bisher gemalt habe auf eine Seite bringen. Also habe ich vieles, was ich in der Wohnung hängen habe fotografiert und stelle fest, dass schon einiges zusammengekommen ist. Es gibt auch noch viele Bilder, die ich nicht aufgehängt habe, die muss ich aber erst mal sortieren und fotografieren.

Im letzten Urlaub habe ich mich mal wieder mit der Aquarellmalerei beschäftigt und durch die Tutorials auf YouTube habe ich einige Aha-Effekte gehabt. So zum Beispiel, dass Farbe weglassen ganz wichtig ist.



Für eine Kollegin von Andreas habe ich den BB8 aus StarWars nachgemalt. Dazu hat mir eine Vorlage aus dem Internet gedient.



Das folgende Bild ist mit Acrylfarben gemalt. Im Original sind die Farben etwas anders aber so finde ich es auch schön.


Im vergangenen November ging mir das Wetter langsam auf den Wecker. Im Internet habe ich dann die Anleitung zu diesem Bild gesehen und es gleich nachgemalt. Ich finde es ist ganz gut gelungen und zeigt den Blick aus einem Fensten in einen verregneten und diesigen Novembertag. Auch hierbei habe ich wieder eine ganze Menge gelernt, nämlich, dass man das Bild nicht in einem Schritt malen kann. Hierbei sind es sieben Lagen, die zwischendurch auch immer wieder trocknen müssen bevor man die nächste Schicht auflegt.


Ich wollte schon immer mal ein "Objekt" verarbeiten. diesen Goldteller habe ich viele Jahre herumstehen lassen, bis mir die Idee kam ihn in ein Bild zu integrieren. Am Bild selbst habe ich eine kleine Lampe angebracht und diese strahlt dann den Teller an. Der Teller verbreitet damit ein sehr schönes warmes Licht.


Eine Bleistiftzeichnung, von einem Foto meiner Mutter als junge Frau abgemalt. Das habe ich im Jahr 1980 als Geburtstagsgeschenk für meinen Vater gemalt.


In den letzten Tagen habe ich noch ein bisschen gemalt. Ich versuche das jetzt regelmäßig zu machen, wenn ich von der Arbeit komme, dann kann ich so schön abschalten. Dauer: zwischen einer halben und einer Stunde. 


 Weil mir der BB8, den ich verschenkt habe so gut gefiel, habe ich ihn gleich noch einmal für mich gemalt.


Die Blätter waren auch eine gute Übung und ich finde sie sogar ganz schön. Mal sehen, wie sie dann in einem Bilderrahmen mit Passepartout aussehen.


Der Wunsch nach Frühling ist mittlerweile ziemlich groß und deshalb gab es jetzt mal etwas Lavendel.


Dieses Bild ist zwar nicht gemalt aber mit einer Mixed Media Technik hergestellt und somit auch irgendwie selbst gemacht. 



Im letzten Urlaub hatte ich mir vorgenommen mal wieder den Aquarellkasten zu bemühen. Angefangen mit unspezifischen Übungen, in dem ich verschiedene Farben auf ein nasses Papier bringe und sehe was passiert. 



 Nachdem ich verschiedene Farben ausprobiert habe, wollte ich wissen, was man daraus noch machen kann.


Dann wurde es gegenständlich. Am Strand habe ich viele Muscheln gefunden und versucht sie zu Papier zu bringen.

 Auch ein Blatt habe ich versucht abzumalen, leider ist es nicht so plastisch geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Da muss ich noch mal üben.

Auch die kleine Qualle könnte plastischer sein. Aber es war einer der ersten Versuchen mit den Aquarellfarben. Das werde ich ebenfalls noch üben. 


Hier noch einmal das Bild von oben nachbearbeitet mit einem Fineliner. Dabei kam eine Landschaft mit Bäumen heraus.


Wasser ist auch immer wieder ein faszinierendes Medium.  Allerdings ist es nicht ganz so einfach den Moment festzuhalten. Hier ein erster Versuch, wie die Wellen auf den Strand laufen.



Auch nur einen kleinen Ausschnitt der in der Sonne schillernden Wasseroberfläche festzuhalten ist nicht so einfach,  wie es aussieht. Der erste Versuch ist für mich noch nicht stimmig.


Der erste Versuch mal nicht abzumalen sonder frei ein Bild zu komponieren ist irgendwie gelungen. Also Dinge weglassen und anderes nur anzudeuten, scheint gut zu funktionieren. 


Dann habe ich die Federn entdeckt. Der erste Versuch ist zwar schon ganz nett, aber es fehlt noch irgendetwas.


Der nächste Versuch ist schon viel besser, die Feder wirkt plastisch und leicht. 


Der dritte Versuch lässt die Feder nicht nur plastisch und federleicht erscheinen, sondern auch lebendig.


So gefällt mir das. 


Meine drei Zebras habe ich nicht gemalt sondern schabloniert. 


Ein Bild mit diesem Motiv hing bei einer Freundin in der Ferienwohnung auf La Palma. Es gefiel mir und ich habe es fotografiert und dann abgemalt.




Ende der 70er und in den 80er Jahren habe ich viele Bleistiftzeichnungen gemacht. Oben sollten wir im Kunstunterricht eine Gipsmaske abmalen. Ich war viel zu zaghaft und habe nur wenig dunkle Bereiche gezeichnet. Mein Lehrer hat mir gezeigt, Licht und Schatten zu sehen und das auf dem Bild besser einzusetzen.

Auf dem nächsten Bild habe ich versucht das umzusetzen. 
  

Bei der Aktzeichnung ist der Kontrast zwischen hell und dunkel wieder zu schwach eingesetzt.


Dann gab es eine Zeit, in der ich mich am Scherenschnitt versucht habe. Der erste Versuch war noch mit Tonkarton und Nagelschere und ist etwas grober ausgefallen. 

Dann habe ich mir einen Block Papier und eine Schere für Scherenschnitt gekauft und schon wurden die Objekte filigraner. Daraus habe ich Grußkarten und Bilder gemacht und auf einem Basar einige davon verkauft. Die beiden folgenden habe ich behalten.












Auch mit der Tuschefeder habe ich Versuche unternommen. Das ist sehr Zeitaufwändig, da man nur ganz kleine dünne Striche zieht und durch das Übereinanderlegen der Tuschestriche  den plastischen Eindruck erzeugt. Es war interessant, auch das mal auszuprobieren.


Irgendwann habe ich mich an Acrylfarben gewagt und einen Kirschblütenzweig gemalt.


 Von meinen Eltern habe ich ein Anatomiebuch bekommen um alle Einzelteile der menschlichen Anatomie abzumalen. Das waren Ohren, Nasen, Augen, Hände und Füße in verschiedenen Blickwinkeln und dabei kam auch das Bild mit den beiden Händen heraus. 


Hier habe ich ein klitzekleines Foto aus einer Zeitschrift als Dia fotografiert und mit einem Projektor auf ein Blatt Papier geworfen. Die Umrisse nachgezeichnet und mit den zur damaligen Zeit beliebten Plaka-Farben nachgemalt. Eigentlich ganz einfach, da es nur Striche und Flächen sind, die man ausmalen muss.


Eine weitere Möglichkeit nach den schwarz-weiß Bleistiftzeichnungen war es mit farbigen Kohlestiften zu malen. Als Vorlage diente mir hierbei ein Foto einer Jeanswerbung aus einer Zeitschrift.


So lange man eine gute Vorlage hat, ist es leicht abzumalen. Schwierig sind dann nur die Proportionen. Es gibt noch eine Kohlezeichnung einer Puppe aus der Zeit, die muss ich aber erst noch heraussuchen.

Ich werde weiter dranbleiben und noch einige Bilder von mir  ergänzen, wenn ich sie gefunden und fotografiert habe.

Macht es gut und bleibt kreativ.

Eure Barbara