Freitag, 8. März 2019

Start in den Frühling






Im Januar hat es endlich geklappt unsere neue Lampe über den Esstisch zu hängen. Da wir aber das Kabel verlegen mussten haben, wir natürlich auch beiputzen müssen. Nach dem Streichen war die Decke fleckig. Was machen? Nun habe ich ein geometrisches Muster abgeklebt und mit verschiedenen Farben ausgemalt. Bis zum Renovieren sollte es halten.


Ende Januar ist der Winter noch einmal zurückgekommen. Es hat geschneit und weil es zwei Tage kalt war, blieb der Schnee auf den Bäumen liegen und vezauberte die Zweige.


Auch der Garten versank im Schnee. Das Vogelhäuschen bekam ein weißes Mützchen.


Dann kam die Sonne heraus und hat die schneebedeckten Zweige in Gold getaucht. 


Sogar die Christrose auf der Terrasse lugte auch aus ihrem Schneebett.


Im Februar überrascht nach ein paar Tagen Sonne der Frühling mit einem Meer von Krokussen auf einer Wiese am Straßenrand.


Jetzt musste ich auch mal in meinen Garten und siehe da auch hier blühen die ersten Krokusse.


und die Schneeglöckchen blühen auch schon...


Auch die Christrose bringt noch einmal neue Blüten.


Plötzlich sprießt es an jeder Ecke im Garten. Die herrlichen Farben der Krokusse in blau und gelb begeistern mich nach dem grauen Winter.


Die Hyazinthe habe ich knospig aus dem Baumarkt mitgebracht und jetzt blüht sie auf dem Balkon.


Nachdem ich im Büro den Umzug mit 60 Arbeitsplätzen erfolgreich abgeschlossen hatte, habe ich von unseren Chefs einen sehr schönen Blumenstrauß bekommen.


Als ich Abends auf dem Balkon nach den Sternen und dem Vollmond geschaut habe, viel mir ein dunkler Fleck auf der Christrose auf. Als ich genauer hinschaute, sah ich, dass sich eine Hummel in der Blüte zur Nachtruhe niedergelassen hatte. Am nächsten Morgen hat sie sich von der Sonne aufwärmen lassen und ist dann davon geflogen.


Dann kam schon der Karneval in Köln. Ich habe mit Freunden die "lachende Kölnarena" besucht, das war das erste Mal. Sehr laut, viele Leute, schöne Stimmung, aber noch einmal muss ich nicht dort hin. An Weiberfastnacht haben wir im Büro ein Frühstück gemacht und als die anderen zum Feiern ins Funkhaus gegangen sind, bin ich nach Hause gefahren. Die Karnevalstage konnte ich zum Waschen und zur Vorbereitung für den Urlaub nutzen.


Ich liebe Blumen, vor allem im Frühjahr wenn es draußen noch nicht oder nur ganz spärlich blüht. Daher kaufe ich mir samstags auf dem Markt immer ein paar Blumen.



Letzte Woche hat mich etwas Farbiges in den Garten gelockt. Die erste Azalee blüht...


Kurz darauf blühen die Osterglocken. Dabei ist doch noch gar nicht Ostern ;)


Zum Geburtstag habe ich von den Kollegen einige Blumensträuße bekommen.



Meine Chefin hat sich zum 1. März in die Rente verabschiedet. Mein neuer Chef hat mir zum Geburtstag eine Orchidee geschenkt. Die steht nun in Sichtweite auf einem Schrank. und bringt etwas Farbe ins Büro.


Ich habe einen Käsekuchen mit Mandarinen ohne Boden gemacht. Für die, die schon Fasten gab es noch eine Zucchini-Crostata mit Mozzarelle und Tomaten. Das ist so was ähnliches wie eine Quiche ohne Ei.


Nun fahre ich erst mal in den Urlaub. Danach werde ich berichten, was ich erlebt habe.

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit.

Eure Barbara

Freitag, 4. Januar 2019

Dezember-Feeling


Die Adventszeit hat begonnen. Ich möchte ein wenig dekorieren, um es im Haus gemütlich zu machen.


Eine Schale fülle ich mit Moos und setze einen kleinen Zuckerhut als Tannenbaumersatz ein. Dazu gibt es einen Mini-Weihnachtsstern eine Amaryllis und ein paar Silberkugeln.


Auf dem Esstisch haben wir dieses Jahr eine moderne Variante eines Adventskranzes.


Dafür gibt es an der Wand einen frischen Tannenzweig, der einen herrlichen Duft verbreitet.


Den Ast am Wohnzimmerfenster schmücke ich mit Herzen aus Glas und Blech und einem Stern.


An der Haustür begrüßt uns auch ein frischer Tannenzweig...


... und die Gefäße vor dem Haus bekommen dieses Jahr nur Weiß und Silber als Deko.


Der erste Schnee in diesem Jahr blieb auch nur für einen Tag, hat aber alles ein wenig verzaubert.


Es ist ein Ros' entsprungen... heiß es in einem alten Weihnachtslied. Diese hübschen Exemplare hat mir mein Schatz mitgebracht.


Die Christrosen blühen zu Weihnachten vor der Tür und wenn mann sie genau betrachtet, haben sie wunderschöne Staubgefäße.


Sie verstecken sich ein wenig und künden schon mal den baldigen Frühling an. Es sind zwar Winterblüher aber ich freue mich schon so auf die ersten Blüten im Frühling.


Die kleine Elfe auf dem Balkon ist mit Rauhreif bedeckt, das verleiht ihr einen zauberhaften Rahmen.


Durch den etwas warmen Dezember fangen schon die Primeln an zu blühen. Ein wenig Nachtfrost und Rauhreif schadet ihnen nicht. Das satte Gelb bringt ordentlich Farbe in graue Dezembertage. Der Frühling lässt grüßen.


Die Rauhnächte lassen auch auf dem Salbei bizarre Muster entstehen.


Unsere kleine Balkon-Katze hat ein Fell aus Eis bekommen und sogar einen hübschen Bart um das Schnäuzchen.


Das Weihnachtsmenü lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Als Vorspeise gibt es Feldsalat mit Walnüssen, ausgelassenem Speck und lila Kartoffeln in einer Vinaigrette eingelegt.


Als Hauptspeise habe ich einen Lamm-Sauerbraten gemacht mit einer Sauce aus dem Sud und Saurer Sahne sowie 3 Scheiben Frühstückskuchen und einigen Gewürzen nach dem Rezept meiner Mutter. 


Dazu gibt es ein Rotkraut mit Äpfeln, Johannisbeergelee und Gewürzen, nur mit Rotwein gekocht. Dazu Kartoffelklöße.


Zum Nachtisch einen "mehlfreien" Kuchen:
Limetten-Minz-Mazarin. Am besten schmeckt er, wenn er einige Tage durchgezogen ist. Wir haben als Krönung noch einen leckeren Eierlikör darüber gegeben. Hmmm.


Das Jahr ging ruhig zu Ende. Wir haben gemeinsam mit Freunden das neue Jahr begrüßt und starten ein bisschen erholt und ausgeruht in das Jahr 2019.

Ich wünsche allen ein sehr gutes, gesundes, sorgenfreies und wundervolles neues Jahr mit viel Glitzer.

Lasst es euch gut gehen und genießt die Zeit.

Eure Barbara

Donnerstag, 8. November 2018

Wochenend-Malkurs


Am letzten Wochenende habe ich bei einer Künstlerin einen Kurs gemacht in Spachteltechnik.

Kurz vor 10:00 Uhr war ich in Kürten im Bergischen Land und Renate hat mich herzlich begrüßt. Dann haben wir darüber gesprochen, was wir machen wollen. Ich hatte mir schon eine Leinwand vorbereitet, mit Acrylfarbe gestrichen und dann mit Schlagmetall vergoldet. Dann habe ich später das Schlagmetall noch lackiert, damit es sich später nicht verfärbt.



Aber erst sollte noch etwas anderes gemacht werden. Ich hatte mir die Birkenstämme ausgesucht. Das Bild soll auf die große Wand in unserem Wohnzimmer. Also suche ich mir eine Leinwand aus, die 140 x 70 cm groß ist.
Zuerst machen wir Übebirken, also auf einer anderen Leinwand probieren wir aus, was später auf die eigentliche Leinwand soll. Dabei zeigt mir Renate wie ich mit der Japanspachtel die Farbe am besten auftrage. 

Renate wird das gleiche Motiv auf ihrer eigenen Leinwand machen. Als erstes markieren wir auf der Leinwand wieviele und wo die Birkenstämme sein sollen. Dann wird der Hintergrund gestaltet, alles mit einem großen Spachtel.



Als nächstes wird eine recht dicke Schicht Weiß für den ersten Stamm aufgespachtelt. Wir arbeiten mit Dispersionsfarbe, die trocknet schnell und lässt sich gut verarbeiten. Dann wird in die nasse Farbe mit verschiedenen Grautönen und schwarz die dunklen Stellen der Birkenstämme aufgetragen, das muss recht schnell passieren, da die Farbe in 15 bis 20 Minuten zu trocken wird. Mit dem Spachtel kann man immer noch Farbe wegnehmen oder verändern. 


Zum Schluss kommen noch einige Farbakzente dazu. Die Farbe mischen wir auf einem Stück Packpapier. Das ist praktisch, denn hinterher kann man es einfach zusammenpacken und entsorgen.


Renate hat auch ihr Bild fertig. Hier ist es schon Abend und wir sind schon ziemlich müde. Wir haben nur eine halbe Stunde Mittagspause gemacht und eine Suppe gegessen und sind dann bald wieder an die Arbeit gegangen.


Hier ist mein fertiges Bild, es ist noch nicht ganz trocken und es ist schon nach 18:00 Uhr, aber ich möchte doch noch mein zweites Bild fertig machen. Auch hier übe ich erst mal auf einem Stück Packpapier.


Netterweise zeichnet mir Renate das "Gerüst" vor, damit die Proportionen stimmen. Wir suchen die Farben aus und dann geht es los. Die Farben weden von dunkel nach hell nacheinander aufgetragen. 


Zum Schluss kommt noch etwas abgetöntes Weiß als Highlight drauf und dann ist es fertig.

Die Domspitzen.


Ein Ausschnitt der Birkenstämme. Einer ist ganz hell, ohne Schwarz und Farben, der steht im Hintergrund. 


Die Domspitzen hängen mittlerweile im Wohnzimmer.



Die Birkenstämme stehen schon auf dem Sideboard. Sie müssen noch einen neuen Haken in der Wand haben, da der Haken, der den Spiegel darüber hält, viel zu hoch hängt.


Es war ein toller Tag mit wundervollen Ergebnissen. Mir gefällt, was da entstanden ist und ich bin sehr zufrieden. Ich habe viel gelernt, keine Angst mehr vor großen Leinwänden und dabei noch zwei Kunstwerke mitgebracht.

Es hat viel Spaß gemacht.

Euch allen eine schöne Zeit und bis bald.

Eure Barbara